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Philippinen: Menschen fliehen auf die Dächer – Taifun „Koppu“ wütet über den Inseln

 
Meldung vom 20.10.2015

Menschen haben sich auf die Dächer ihrer Häuser gerettet und harren dort auf Hilfe: Auf den Philippinen wütet der verheerende Wirbelsturm „Koppu“. Mehr als 15.000 Menschen mussten die Flucht ergreifen, Behörden registrieren Vermisste und Tote. Der Wirbelsturm ist am Morgen (18.10.15) über die Philippinen hereingebrochen – und könnte bis zu drei Tage lang anhalten. Als Vorbote für den Sturm gingen schwere Regenfälle nieder, nun fegt der Taifun „Koppu“ mit gewaltigen Sturmböen über Regionen im Norden der Philippinen.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern pro Stunde traf er am Morgen auf die Küstenstadt Casiguran, rund 215 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Manila. Nach Behördenangaben sind bei dem Taifun bisher mindestens vier Menschen gestorben. Zwei Opfer seien in der Provinz Nueva Ecija im Hochwasser ums Leben gekommen, sagte Gouverneur Aurelio Umali am Sonntag. Ein weiterer Mensch starb demnach in der Provinz Tarlac durch einen Stromschlag, ein anderer sei in Manila von einem umstürzenden Baum getroffen worden, meldeten Vertreter des Katastrophenschutzes.

In der Provinz Nueva Ecija gelten acht Menschen als vermisst, nachdem Flüsse über die Ufer getreten waren und mehrere Dörfer unter Wasser gesetzt hatten. Rettungskräfte konnten das Gebiet nicht mehr erreichen. Den Vorhersagen zufolge dürfte der Sturm bis zu drei Tage lang anhalten.

Mindestens 15.000 Menschen sind am Wochenende vor „Koppu“ geflohen. Laut Rundfunkberichten wurden in der Provinz Aurora viele Bäume entwurzelt und Hochspannungsmasten knickten um. In einigen Regionen kam es zu Stromausfällen. Schlammlawinen und Überflutungen behinderten den Verkehr oder legten ihn lahm. In der Nähe von Baler rissen die Sturmböen laut einem Rundfunkbericht das Dach eines Krankenhauses fort, zudem stürzten Häuser ein.

Auch das Surferparadies Baler wurde nicht verschont, wo 2.000 Teilnehmer eines Surfwettbewerbs gebeten wurden, daheimzubleiben. Auf Luzon wurden zahlreiche Fährverbindungen annulliert. Rund 30 Flüge konnten nicht starten.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Taifun Koppu wütet auf den Philippinen




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Philippinen, Taifun, Wirbelsturm, Wetter, Unwetter, Koppu, Sturmböen, Erdrutsch, Schlammlawinen, Überschwemmungen, Stromausfall, Flucht, Dächer, Tote, Vermisste, Regenfälle, Katastrophe, Naturkatastrophe, Klima, Klimawandel