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Global: Paris in Schockstarre – Rund 140 Tote bei Terror-Attentaten

 
Meldung vom 17.11.2015

Es ist ein milder Freitagabend – in Paris sitzen die Menschen noch draußen auf den Terrassen der Cafés. Dann bricht Panik aus. Schwarzgekleidete Männer stürmen um die Ecke und schießen mit Kalaschnikows wahllos auf die Besucher der Cafés. Was folgt ist unbeschreiblicher Terror. Eine Stadt ist im Zustand des Schocks und der Fassungslosigkeit.

Paris wurde am Freitagabend (13.11.2015) von einer verheerenden Anschlagserie erschüttert. Bei den Terroranschlägen sind mindestens 132 Menschen erschossen worden oder durch Sprengsätze gestorben. Rund 350 Menschen erlitten ernsthafte Verwundungen. Viele ringen noch mit dem Tod.

Die Terrorgruppierung Islamischer Staat zeigte sich für die Attentate verantwortlich. Frankreich erklärte dem IS den Krieg und begann verstärkt mit Luftangriffen auf die syrische IS-Hochburg Rakka. Vier der Attentäter mit muslimischem Hintergrund besaßen französische Staatsbürgerschaft. In mehreren französischen Städten und in Belgien werden derzeit Razzien durchgeführt. Viele europäische Länder haben weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.

Es spricht alles dafür, dass die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) tatsächlich Drahtzieher der Anschläge war. Die Dschihadisten gaben am Samstag (14.11.2015) eine Erklärung heraus, in der sie sich damit brüsteten, die Anschlagsziele bewusst ausgewählt zu haben. Das Fußballstadion im Herzen von Paris wurde attackiert, weil bei dem deutsch-französischen Fußballspiel gerade Staatspräsident Hollande zugegen war. Die Konzerthalle Bataclan wurde ausgewählt, weil dort eine aus islamistischer Sicht „perverse Feier“ veranstaltet wurden. Das Bekenntnis benennt acht Attentäter.

Auf einer Pressekonferenz in Paris teilten die französischen Behörden mit, dass sieben Attentäter starben. Nach derzeitigen Informationen kamen im Konzertsaal Bataclan drei Angreifer ums Leben. Nahe dem Stadion zündeten drei Attentäter den Sprengsatz an ihren Körpern und rissen sich damit in den Tod. Auf dem Boulevard Voltaire ließ ein weiterer Terrorist seinen Sprengstoffgürtel detonieren.

Die Attentatsserie begann mit zwei Bomben, die nahe dem Fußballstadion Stade de France in die Luft gingen, das war gegen 21.20 Uhr am Freitagabend. Eine dritte Explosion wurde dort Medienberichten zufolge um kurz vor 22 Uhr registriert. Außer den drei Attentätern, die sich selbst in die Luft sprengten, wurde bei den Detonationen noch ein weiterer Passant mit in den Tod gerissen.

Ebenfalls in der Zeit zwischen kurz nach 21 und 22 Uhr am Freitagabend nahmen Attentäter fünf weitere Orte in Paris ins Visier. Darunter mehrere Cafés und den Konzertsaal Bataclan, wo die Täter die meisten Menschen erschossen. Die Menschen, die sich in dem Saal befanden und denen es gelang, sich in Seitenräumen zu verstecken, flehten die französischen Behörden über Twitter an, den Saal so schnell wie möglich zu stürmen, da die Terroristen einen nach dem anderen erschossen. Dennoch dauerte es noch mehr als drei Stunden, bis der Saal um halb eins von französischen Einheiten gestürmt wurde. Ein Attentäter wurde dabei von der Polizei erschossen, zwei weitere sprengten sich selbst in die Luft.

In der Rue de la Fontaine au Roi in der Nähe des beliebten Canal Saint-Martin wurden am Café Bonne Bière fünf Menschen erschossen. Auf dem Boulevard Voltaire zündete ein Attentäter im Café Le Comptoir Voltaire seine Bombe. Ein Mensch wurde schwer verletzt, der Angreifer kam ums Leben. An der Ecke der Straßen Rue Bichat und Rue Alibert eröffneten die Täter das Feuer auf Menschen, die auf der Terrasse des Restaurants Le Petit Cambodge und in der Bar Le Carillon saßen. Dort sind 15 Tote zu beklagen. Das Gleiche war in der Rue de Charonne im Arrondissement im Osten der Stadt zu sehen, wo bei einem Angriff auf ein japanisches Restaurant und die Bar La Belle Équipe mindestens 18 Menschen ums Leben kamen. Die französische Staatsanwaltschaft machte insgesamt drei Teams aus, die die Anschläge durchführten. Die Attentäter waren mit Sturmgewehren des Typs Kalaschnikow ausgerüstet und trugen identische Sprengstoffwesten.

Die Identität eines der mutmaßlichen Täter, die die Konzerthalle Bataclan stürmten, ist inzwischen festgestellt worden. Der Staatsanwalt gab bekannt, es handele sich um einen 29-jährigen Franzosen mit muslimischem Hintergrund, der zwischen 2004 und 2010 achtmal wegen verschiedener Delikte vor Gericht stand. Seit 2010 habe er wegen seiner Radikalisierung unter Beobachtung gestanden, man habe allerdings keine Mitgliedschaft zu einer Zelle oder zu einem Terrornetzwerk entdeckt. Ermittlern zufolge geht es bei dem Toten um den 29-jährigen Ismael M. Er war zuletzt in Chartres wohnhaft, etwa 90 Kilometer südwestlich von Paris. Zwei der getöteten Terroristen hielten sich zuletzt im Großraum Brüssel auf und hatten einen französischen Pass.

Bei den Überresten von einem der Selbstmordattentäter am Fußballstadion wurde ein syrischer Pass entdeckt. Noch wird geprüft, ob der Täter wirklich der Inhaber des Passes war oder und ob das Dokument echt oder gefälscht ist. Der Pass ist auf einen 25 Jahre alten Syrer ausgestellt, der über Griechenland in die EU gelangte.

Augenzeugen hatten gemeldet, dass die Angreifer „Allahu akbar“ („Gott ist groß“) geschrien hatten und ihre Taten mit der Lage in Syrien und im Irak begründeten. In beiden Ländern interveniert Frankreich mit Luftangriffen. Übereinstimmend definierten Überlebende die Attentäter als sehr jung, unter 25 Jahre alt. Gerichtsmediziner stuften das Alter von zwei Attentätern auf zwischen 15 und 18 Jahre ein.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Globale Projekte, Paris, Anschlag, Anschlagserie, Terror, Terror-Anschläge, Islamischer Staat, Terroristen, Syrer, Islamisten, Francois Hollande, Bataclan, Stadion, Fußballspiel, Selbstmordattentäter, Bomben, Sprengsatz, Stade de France, Terrassen, Cafés, Konzerthalle, Rakka, Luftangriffe, Sicherheitsmaßnahmen, Kalaschnikows, Dschihadisten