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Kenia: Neun Monate nach Terroranschlag öffnet Universität wieder ihre Tore

Meldung vom 06.01.2016

In Kenia begann das neue Jahr mit einer positiven Nachricht. Neun Monate nach einem islamistischen Terroranschlag mit 148 Toten hat die Universität von Garissa im Osten Kenias wieder ihre Arbeit aufgenommen.

Selbstverständlich wurden nach dem Anschlag weitaus höhere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Nun wurde der gesamte Campus mit Überwachungskameras ausgestattet. Zudem wacht ein Polizeirevier mit 25 Beamten über das Gelände, wie Rektor Ahmed Warfa am Montag (04.01.2016) mitteilte. Zunächst fanden sich die Angestellten des Garissa University Colleges wieder zur Arbeit ein. Die Studenten sollen kommende Woche ihr Semester beginnen.

Kämpfer der aus Somalia stammenden islamistischen Terrormiliz Al-Schabaab hatten den Campus im April 2015 gewaltsam besetzt und vor allem christliche Studenten kaltblütig ermordet. Das Massaker konnte erst nach 15 Stunden beendet werden, als das kenianische Militär nach langem Feuergefecht vier Angreifer erschoss. Es war der bisher blutigste Anschlag der Al-Schabaab in Kenia.

Die sunnitischen Fundamentalisten attackieren immer wieder Ziele im Nachbarland, da die kenianischen Streitkräfte in Somalia bei einer internationalen Truppe mitwirken, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Al-Schabaab in Somalia zurückzudrängen.

Die Studenten, die den Anschlag überlebt haben, dürfen an einer Universität im Westen Kenias studieren und sollen zunächst nicht nach Garissa, den Ort traumatischer Erlebnisse, zurückkehren. Das Institut in Garissa soll nun rund 1.200 neuen Studenten eine Hochschulausbildung ermöglichen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Kenia, Universität, Garissa, Terror, Terroranschlag, Wiedereröffnung, Überwachungskameras, Studenten, Geisel, Al-Schabaab, Al-Shabab, Terror-Miliz, Bildung, Studium, Institut