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Haiti: Stichwahl nach heftigen Krawallen erneut verschoben

 
Meldung vom 25.01.2016

Haiti hat die Präsidentschaftswahl erneut auf unbestimmte Zeit verschoben. Heftige Krawalle und Straßenkämpfe hatten zuvor darauf schließen lassen, dass ein ruhiger Ablauf der Wahl nicht zu erwarten ist. Die Opposition zweifelt das Ergebnis des ersten Wahlgangs im Oktober 2015 an, bei der es zu gravierenden Betrügereien gekommen ist.

Die Unruhen waren seither nicht mehr zum Stillstand gekommen, am Freitag (22.01.2016) kam dabei ein Mensch ums Leben. Nach Protesten und Boykottdrohungen wurde die Präsidenten-Stichwahl schließlich zum zweiten Mal innerhalb eines Monats verschoben. Der Provisorische Wahlrat CEP sagte die für diesen Sonntag geplante Abstimmung ab, ohne ein neues Datum zu nennen.

Die Opposition beschuldigt die Wahlbehörden, das Ergebnis bei der ersten Runde zugunsten des Regierungskandidaten Jovenel Moïse gefälscht zu haben. Unabhängige Beobachter haben den Fall geprüft und bestätigt, dass es Wahlmanipulation gab. Die Stichwahl war wegen der Boykottdrohungen Ende Dezember 2015 schon einmal vertagt worden.

Am Donnerstag hatte Staatschef Michel Martelly noch versprochen, dass die Abstimmung diesmal abgehalten werde. Das Land habe bereits Millionen in die Wahl fließen lassen, wurde aus einem Radiointerview bekannt. Wann die Stichwahl nun stattfinden soll, ist unklar. Martelly tritt offiziell Anfang Februar 2016 nach fünf Jahren von seinem Amt ab.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Süddeutsche Zeitung“, sueddeutsche.de

Schlagwörter: Haiti, Stichwahl, Präsidentenwahl, abgesagt, Unruhen, Krawalle, Boykott, Opposition, Michel Martelly, Jude Célestin, Jovenel Moïse, Wahl, Wahlkommission, Wahlfälschung, Manipulation, Wahlbeobachter