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Global: Weltweiter Korruptionsindex – Transparency International sieht Verbesserungen

Meldung vom 29.01.2016

Jedes Jahr gibt Transparency International ein aktualisiertes Korruptionsranking heraus, das auf Experteneinschätzungen fußt. In der Auswertung von 2015 kommen etwas mehr Sieger als Verlierer vor.

Im Kampf gegen die Korruption gebe es deutliche Signale der Verbesserung. Insgesamt fallen mehr Länder ins Auge, in denen sich die Lage 2015 verbessert habe, als solche, die im Vergleich zum Vorjahr noch tiefer in Korruption verstrickt sind. Allerdings sei in zwei Dritteln der 168 untersuchten Länder die Korruption beträchtlich, bewertet die Organisation in ihrem jährlichen Korruptionsranking.

Wie 2015 nimmt Dänemark im Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) den Spitzenplatz als das Land mit der niedrigsten festgestellten Korruption ein. Finnland und Schweden stehen auf Platz zwei und drei. Deutschland konnte vom 12. auf den 10. Platz springen. Am Ende der Skala stehen wie 2014 Nordkorea und Somalia. Nur knapp über ihnen haben sich Afghanistan und der Sudan eingependelt. „Korruption kann besiegt werden, wenn wir zusammenarbeiten”, meinte der Vorsitzende der in Berlin ansässigen Antikorruptions-Organisation, José Ugaz.

Der Index richtet sich nach Einschätzungen zur Korruption im öffentlichen Sektor, die von Experten aus internationalen Institutionen und Forschungsgruppen abgegeben werden. Die Skala beginnt mit 0 Punkten – als sehr korrupt wahrgenommen – und geht bis zu 100 Punkten für völlige Korruptionsfreiheit. Von den 168 untersuchten Ländern haben zwei Drittel weniger als 50 Punkte erreicht, meldet Transparency.

Am stärksten gefallen im Jahresvergleich ist die Bewertung Brasiliens, wo ein Korruptionsskandal um den staatlichen Erdölkonzern Petrobras für Aufregung sorgte. Das südamerikanische Land rutschte um 5 Punkte auf Platz 76. In Europa hat sich laut Transparency die Lage in Ungarn, Spanien, Mazedonien und der Türkei deutlich zugespitzt. Hoffnungsschimmer dagegen sind zu sehen in Tschechien, Ruanda (plus 5 Punkte), in den Niederlanden, Österreich, Jordanien und Namibia (plus 4).

Besonders leicht kann Korruption laut Transparency in den Ländern um sich greifen, in denen bewaffnete Konflikte wüten. In Afghanistan zum Beispiel seien Hilfsgelder in Millionenhöhe, die für den Wiederaufbau des Landes bestimmt waren, in dunklen Kanälen verschwunden. Dies blockiere die internationalen Anstrengungen um eine Friedenslösung. Die „verheerenden Konflikte” in Ländern wie Irak, Libyen oder Sudan lassen dort eine Stabilisierung der staatlichen Institutionen nicht zu.




Quelle: „Frankfurter Neue Presse“, www.fnp.de

Schlagwörter: Globale Projekte, Korruption, Korruptionsindex, Transparency International, Ranking, Dänemark, Nordkorea, Somalia, bewaffnete Konflikte