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Äthiopien: Annäherung – Papst im Gespräch mit äthiopisch-orthodoxem Patriarchen

Meldung vom 02.03.2016

Papst Franziskus hat sich mit dem Patriarchen der äthiopisch-orthodoxen Tewahedo-Kirche, Abuna Matthias I., getroffen. Er nahm die Begegnung zum Anlass, weltweit die Verantwortlichen aus Wirtschaft und Politik zum Engagement für den Frieden aufzufordern.

Es sei für beide Kirchen notwendig, „diejenigen, die die Geschicke in Wirtschaft und Politik der Welt leiten“ erneut daran zu erinnern, „ein friedliches Zusammenleben, auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt, Vergebung, Versöhnung und Solidarität zu fördern“, betonte Franziskus am Montag (29.02.2016) bei der Audienz des Patriarchen im Vatikan.

In diesem Zusammenhang sprach Franziskus das Thema Christenverfolgung an, das die Kirchen im gemeinsamen Leid annähere. „Die Ökumene der Märtyrer ist eine Einladung an uns, hier und jetzt gemeinsam den Weg zu einer immer vollständigeren Einheit zu gehen“, meinte der Papst. „Es ist bereits mehrmals beobachtet worden, dass das, was uns vereint, sehr viel größer ist, als das, was uns trennt.“

Franziskus äußerte wertschätzende Worte für Äthiopien, dass sich um eine gerechtere Gesellschaft, Rechtsstaatlichkeit und mehr Respekt für die Frau bemüht. In diesem Zusammenhang regte er auch die äthiopische Kirche dazu an, sich noch mehr für die Rechte der Frauen in dem Land einzusetzen. Um der Wasserknappheit des Landes entgegenzutreten, gebe es viele Chancen zur Zusammenarbeit beider Kirchen, so Franziskus. Abuna Matthias I. ist zu einem viertägigen Besuch in Rom. Neben der Audienz mit dem Papst stehen Gespräche beim päpstlichen Ökumene-Rat auf seiner Tagesordnung.

Die äthiopisch-orthodoxe Tewahedo-Kirche lässt sich zurückverfolgen auf den Heiligen Frumentius, der als römischer Bürger um das Jahr 316 von Piraten im Roten Meer überfallen und als Sklave an den Hof des Königs von Aksum gebracht wurde. Dort soll der gebildete Christ die Menschen mit dem Evangelium bekannt gemacht haben. Zu dem besonderen Profil der Tewahedo-Kirche gehört, dass in ihr viele jüdische Riten fortbestehen. Nach Angaben des Vatikans gehören 35 Millionen Gläubige zur Tewahedo-Kirche.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: domradio.de

Schlagwörter: Äthiopien, Papst, Franziskus, äthiopisch-orthodoxer Patriarch, Patriarch, Tewahedo-Kirche, Kirche, Einheit, Glaube, Christentum, Christenverfolgung, Leid, Frauenrechte, Frauen, Märtyrer, Ökumene, Heiliger Frumentius, Wasser, Wasserknappheit, Rom, Audienz, Gespräche, Vatikan, Abuna Matthias I.