Unser Service für Sie


 [ » Newsletter ]

[ » zum Kontakt-Formular ]

[ » Material bestellen ]

[ » Geschenke bestellen ]



Videos aus unseren Projekten finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
[ » Gebende Hände – Youtube-Kanal ]


Wenn Sie Kunde von Amazon sind, können Sie Gebende Hände bei jedem Einkauf unterstützen – jedes Mal mit 0,5% des Kaufpreises. [ » Ja, das will ich.]


Nicaragua: Vorreiter für erneuerbare Energien

Meldung vom 02.03.2016

Nicaragua geht in Bezug auf erneuerbare Energien mit großen Schritten voran. Das US-amerikanische Climate Reality Project hat Nicaragua neben Schweden und Costa Rica als Vorreiter auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien gewürdigt. Die Umweltschutzorganisation wurde 2006 vom früheren US-Vizepräsidenten Al Gore ins Leben gerufen.

Während sich der Ökostromanteil in Nicaragua 2007 noch auf 27,5 Prozent belief, lag er 2014 bereits bei über 52 Prozent. Nicaraguas Regierung möchte den Anteil der Erneuerbaren bis 2020 auf 90 Prozent ausweiten und kalkuliert dabei öffentliche, private und gemischte Investitionen ein.

Gleichzeitig ist der Energiebedarf in Nicaragua stark in die Höhe geschnellt, denn die ländlichen Gebiete wurden an das Stromnetz angeschlossen. Probleme bereitet das Wasserkraftwerkprojekt Tumarín im südlichen Atlantikküstengebiet, dessen Realisierung immer wieder verschoben wurde. Die Inbetriebnahme des 253-Megawatt-Kraftwerks wurde von den brasilianischen Investoren nun auf das Jahr 2019 festgelegt.

Als die Sandinistische Nationale Befreiungsfront FSLN im Jahr 2007 die Regierung übernahm, stand die Energiekrise des Landes an oberster Stelle der zu lösenden Probleme. Über Monate hinweg litt das Land unter mehrstündigen Stromausfällen, einen Ausbau von Industrie musste man unter diesen Umständen hintanstellen. Kurzfristig wurde der Notstand durch alte Ölkraftwerke aus Venezuela überbrückt. Parallel dazu wurde eine langfristige Lösung entworfen, bei der erneuerbare Energien im Fokus stehen.

Insgesamt rechnet die Internationale Agentur für erneuerbare Energien in Nicaragua mit einem Volumen von 4.500 bis 5.000 Megawatt. Neben der Wasserkraft stehen auch Windkraft, Geothermie sowie Biomasse und Solarenergie zur Debatte. Vertreter des Sektors erneuerbarer Energien können sich zudem vorstellen, Strom zu exportieren.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: amerika21.de

Schlagwörter: Nicaragua, erneuerbare Energien, Vorreiter, Ökostrom, Stromversorgung, Stromausfälle, Energiebedarf, Wasserkraft, Windkraft, Geothermie, Biomasse, Solarenergie, Strom, Investoren