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Kenia: Überschwemmungen führen zu Infektionen

Meldung vom 28.11.2006

Ärzte in Kenia, Somalia und in anderen ostafrikanischen Ländern berichten seit Tagen über katastrophale Versorgungsengpässe in den Krankenhäusern und Arztpraxen der Region. Grund für die schlechte Versorgungslage sind die jüngsten Überschwemmungen in Kenia und in Kenias Nachbarländern.

Als Folge der Überschwemmungen steigt die Zahl der Infektionskrankheiten drastisch an. Das stellt das ohnehin unterentwickelte Gesundheitswesen vor unlösbare Aufgaben.

Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Nairobi am Montag sagte, seien in Garissa rund 300 Kilometer nordöstlich von Nairobi mehr als 100 Kinder mit schwerer Diarrhö in das Garissa Provincial Hospital eingeliefert worden. Einige der Kinder seien lebensgefährlich erkrankt. Die Zahl der Cholera- und Malaria-Erkrankungen steigt nach offiziellen Angaben ebenfalls deutlich weiter.

Bei den Überschwemmungen sind landesweit mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 200.000 Menschen sind obdachlos. Auch in Somalia und in anderen ostafrikanischen Ländern sehen sich Ärzte nicht länger in der Lage, mit den steigenden Erkrankungszahlen Schritt zu halten. In zwei Regionen wurden die ersten Cholera-Fälle gemeldet. Es mangelt an Arzneimitteln, Krankenhausbetten und medizinischem Fachpersonal. „Ohne die Hilfe von internationalen Hilfsorganisationen wird es hier zu einer Katastrophe kommen“, so ein Sprecher des Garissa Provinicial Hospital.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Deutsches Ärzteblatt“, aerzteblatt.de