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Afghanistan: Präsident Ghani kritisiert seine Landsleute

Meldung vom 01.04.2016

Der afghanische Präsident Aschraf Ghani appelliert an seine Landsleute, die derzeit scharenweise das Land verlassen, zurückzukommen und den Wiederaufbau Afghanistans zu unterstützen. Er habe „keine Sympathie“ für Afghanen, die dem zerrütteten Land den Rücken zukehrten.

„Länder überleben nicht, wenn die Besten versuchen zu fliehen“, erklärte er der BBC in einem am Donnerstag (31.03.2016) veröffentlichten Interview. Der Flüchtlingsminister des Landes, Said Hussain Alemi Balkhi, hatte im Widerspruch dazu noch am Sonntag vor dem Parlament des Landes erklärt, es sei ihm gelungen, in Gesprächen mit europäischen Beamten „die Ausweisung von wenigstens 100.000 Flüchtlingen aus europäischen Ländern zu verhindern“. Er gab an, dass im Jahr 2015 rund 250.000 Afghanen abgewandert sind.

Balkhi hatte in der Vergangenheit Europa angesichts der sich verschlechternden Sicherheitslage dazu aufgefordert, afghanischen Flüchtlingen weiterhin Schutz zu gewähren. An Deutschland wandte er sich mit der Bitte, noch mehr aufzunehmen. Dennoch werden derzeit Rückführungsabkommen diskutiert, unter anderem mit Deutschland.

Im vergangenen Jahr hatten die Behörden in Deutschland mehr als 150.000 Afghanen als Asylbewerber verzeichnet. Damit stellen die Afghanen die zweitgrößte Gruppe nach den Syrern. In den ersten beiden Monaten von 2016 haben gut 30.000 Afghanen Deutschland um Asyl ersucht.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „RP Online“, rp-online.de

Schlagwörter: Afghanistan, Ashraf Ghani, Flüchtlinge, Wiederaufbau, Präsident, Kampagnen, Deutschland, Asyl, Said Hussain Alemi Balkhi, Asylbewerber