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Südsudan: Medikamentenmangel und Hunger – Notstand für sechs Millionen Menschen

Meldung vom 08.04.2016

Die humanitäre Lage im Krisenstaat Südsudan wird immer auswegloser. Etwa die Hälfte der zwölf Millionen Einwohner des ostafrikanischen Landes stünde jeden Tag erneut vor der Frage, woher sie ihre nächste Mahlzeit nehmen solle, wie das Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen am Mittwoch (06.04.2016) bekannt gab.

Es habe sich eine „tödliche Mischung aus Konflikt, wirtschaftlicher Not und schwachen Regenfällen“ ergeben, warnte die Südsudan-Leiterin des WFP, Joyce Luma. Um die Bevölkerung zu ernähren, werden jetzt dringend rund 380.000 Tonnen Getreide benötigt. Der Bedarf liegt 53 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Kaum Niederschlag, brachliegende Felder, ertragsarme Ernten, eine schwache Währung und hohe Transportkosten hätten den örtlichen Getreidepreis binnen eines Jahres um das Fünffache nach oben getrieben, erklärten das WFP und die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO). Dabei ist der Südsudan eigentlich sehr fruchtbar: Rund 90 Prozent der Landesfläche eigne sich für Landwirtschaft, sagte FAO-Sprecher Serge Tissot. Doch wegen des tobenden Bürgerkriegs werde nur ein Bruchteil nutzbar gemacht.

Den Vereinten Nationen zufolge benötigt das Land für 2016 rund 375 Millionen Euro Hilfsgelder, um die Nahrungsmittelsicherheit für die Menschen im Südsudan zu gewährleisten. Die UN verfügen bisher nur über ein Zehntel dieses Betrags.

Hinzu kommen alarmierende Engpässe in der Medikamentenversorgung. Ärzte ohne Grenzen warnt, dass an fast allen Einsatzorten im Südsudan Medikamente fehlen und kein Nachschub kommt. Das ist besonders prekär, da es viele Verletzte im Bürgerkrieg gibt und zudem Malaria und andere Durchfallerkrankungen die Menschen plagen. Die unmittelbar bevorstehende Regenzeit wird zudem neue Krankheitsausbrüche begünstigen und eine weitere Verschlechterung der Versorgungslage bedeuten.




Quelle: „nachrichten.at“

Schlagwörter: Südsudan, Hunger, Medikamente, Engpässe, Nahrungsmittel, UN, Regen, Niederschlag, Getreide, Bürgerkrieg, Nahrungsmittelhilfe, Hilfsgelder, Malaria, Regenzeit, Krankheiten