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Südsudan: Die Flüchtlingszahlen steigen

Meldung vom 25.04.2016

Im Südsudan hat sich die Situation für die Zivilbevölkerung noch weiter verschlechtert. Neue Gefechte in ehemals ruhigen Regionen, keine Nahrungsmittel mehr in den Bundestaaten Bahr el Ghazal und Warrap sowie fehlende Finanzen für humanitäre Hilfe sind die Ursachen. Jüngste Kampfhandlungen zwischen der Regierung und den Oppositionskräften im Westen von Bahr el Ghazal haben mehr als 96.000 Menschen dazu gebracht, in die Stadt Wau zu fliehen, die sich im Nordwesten des Landes befindet.

Alle Nachbarländer des Südsudans registrieren nun wachsende Zahlen von ankommenden Flüchtlingen. UNHCR ist höchst alarmiert, weil die Kosten für den regionalen UN-Hilfsplan nur zu 8 Prozent gedeckt sind. Viele lebensrettende Maßnahmen können deswegen nicht in Angriff genommen werden.

Geschätzte 52.000 Südsudanesen haben seit Ende Januar 2016 Zuflucht im Sudan gesucht. Insgesamt 28.000 Südsudanesen sind in Uganda untergekommen, 86 Prozent davon sind Frauen und Kinder. Äthiopien bietet geschätzten 285.000 südsudanesischen Flüchtlingen Schutz und meldet nach einem langen Zeitraum sinkender Zahlen wieder steigende Flüchtlingsankünfte. 12.000 Menschen hat es in die Demokratische Republik Kongo verschlagen. Über die Grenze in die Zentralafrikanische Republik sind 10.454 südsudanesische Flüchtlinge gekommen, die meisten kamen in der Stadt Bambouti unter.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „UNHCR“, unhcr.de (Pressemitteilung)

Schlagwörter: Südsudan, Flüchtlinge, UNHCR, Gefechte, Kämpfe, Gewalt, Nachbarländer, Flucht, Bahr el Ghazal