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Haiti: Die unendliche Suche nach dem neuen Präsidenten

Meldung vom 02.05.2016

Die für den 24. April 2016 angesetzte Stichwahl in Haiti, bei der der neue Präsident bestimmt werden sollte, wurde erneut verschoben. Interimsstaatschef Jocelerme Privert begründet den Aufschub damit, dass die Voraussetzungen für die zweite Runde der Wahlen derzeit nicht gegeben sind.

Der unendliche Marathon um die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Haiti geht weiter: Statt den 24. April fasst man nun wohl erst einen Tag Ende Oktober als Wahltermin ins Auge. Erneut äußert sich der Unmut der Bevölkerung in Protesten.

Das Jahr 2016 wollte Haiti eigentlich mit einem neuen Staatspräsidenten und der traditionellen Kürbissuppe beginnen. Die Töpfe mit der fleischlosen Suppe sind zwar schon leer, einen wirklichen Präsidenten haben die Haitianerinnen und Haitianer allerdings noch immer nicht. Nach dreimaligem Verschieben der Stichwahl blieben auch am betreffenden Wochenende die Wahllokale zu. Das teilte man den 5,8 Millionen WählerInnen in Haiti allerdings erst sehr kurzfristig über einheimische Rundfunkstationen mit. In Port-au-Prince zogen daraufhin wieder Tausende Anhänger des Ex-Präsidenten Michel Martelly auf die Straße und demonstrierten gegen die Verschiebung.




Quelle: „Neues Deutschland“, www.neues-deutschland.de

Schlagwörter: Haiti, Stichwahl, Wahl, Präsident, Verschiebung, Jocelerme Privert, Interimspräsident, Proteste, Demonstrationen, Wahllokale, Übergangsregierung, Port-au-Prince