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Kenia: Nairobi zur Regenzeit – Bröckelige Bausubstanz und Hauseinstürze

Meldung vom 25.05.2016

In Kenias Hauptstadt Nairobi werden mehrere Hundert Menschen auf die Straße gesetzt. 258 Häuser werden abgerissen: Die Bausubstanz ist völlig bröckelig und die Häuser sind gefährlich schlecht gebaut. Derzeit herrscht Regenzeit in Kenia und die Straßen ganzer Viertel haben sich in einen zähen Morast verwandelt. Das setzt den Fundamenten vieler alter Wohnhäuser in Nairobi zu.

Ein Mehretagen-Mietshaus war am 29. April nach starkem Regen in sich zusammengesackt. 51 Menschen wurden unter den Trümmern begraben und kamen ums Leben. Nairobi platzt aus allen Nähten und wächst täglich. Durch die Landflucht hat sich die Einwohnerzahl der Metropole in 15 Jahren verdoppelt. Es wurden zu schnell und zu billig Häuser in die Höhe gezogen.

Jetzt sieht man in vielen Straßen der armen Wohngegend Huruma häufig das gleiche Bild: Bewohner tragen nun Matratzen, Möbel und ihr Hab und Gut in Waschtrögen aus ihren Wohnungen, ohne zu wissen, wohin. Starker Regen hat nicht nur die Straßen in Huruma aufgeweicht, sondern gefährdet auch die Häuser.

Mehrere Tage hatten Arbeiter am 30. April 2016 nach Überlebenden in den Überresten des sechsstöckigen Hauses, das am Tag zuvor nach tagelangem Regen eingestürzt war, gesucht. Inzwischen hat der starke Niederschlag die Lage noch verschärft: Auch der Fluss Nairobi ist über die Ufer getreten und sucht sich seine Bahnen mitten durch das Huruma-Viertel. Für die zahllosen neuen Obdachlosen gibt es keine staatlichen Lösungen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Zeit Online“, zeit.de

Schlagwörter: Kenia, Hauseinsturz, Abriss, Bausubstanz, Regen, Regenzeit, Nairobi, Landflucht, Metropole, Bevölkerung, Bebauung, Wohnen, Wohnviertel, Huruma