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Somalia: Islamisten sprengen das Hotel Ambassador in die Luft

 
Meldung vom 03.06.2016

Diesmal traf es ein Hotel, in dem Diplomaten verkehrten: In Somalias Hauptstadt Mogadischu wurde erneut ein verheerendes Attentat verübt. Erst 24 Stunden nach dem Anschlag konnte der blutige Terrorakt beendet werden. Alle Angreifer wurden erschossen. Die Al-Schabaab-Kämpfer zündeten eine Autobombe, besetzten das Hotel Ambassador und ermordeten weitere Personen in dem Gebäude. Die ganze vordere Fassade des Hotels wurde weggesprengt.

Nach einem Terroranschlag haben somalische Sicherheitskräfte ein von Terroristen belagertes Hotel in der Hauptstadt Mogadischu wieder in ihre Gewalt bekommen. Alle Angreifer seien tot, berichtete die somalische Nachrichtenagentur Sonna. Bei dem Anschlag sind nach vorläufigen Polizeiangaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen und 60 weitere wurden verwundet.

Am Mittwochabend (01.06.2016) hatte sich ein Selbstmordattentäter mit einem Auto vor dem Eingang des Hotels in die Luft gejagt. Anschließend drangen drei Bewaffnete in das Hotel ein. Mindestens einer wurde bei dem langen darauffolgenden Feuergefecht noch am gleichen Abend erschossen. Die übrigen Attentäter konnten sich die Nacht über in dem Hotel verschanzen.

Für den Angriff zeigte sich die extremistische Al-Schabaab-Miliz verantwortlich. Die sunnitischen Extremisten kämpfen seit Jahren darum, einen sogenannten Gottesstaat in dem Land zu errichten. Somalias Informationsminister Mohamed Abdi Hayir Maareeye verurteilte den Angriff vehement.

Erst kurz zuvor hatten die somalischen Behörden bekannt gegeben, dass ihnen ein Schlag gegen Al-Schabaab geglückt sei. Dabei wurden 16 Mitglieder der islamistischen Miliz getötet. Einer der Getöteten stellte sich offenbar als der mutmaßliche Drahtzieher eines verheerenden Terror-Angriffs auf eine Universität im Osten des Nachbarlandes Kenia heraus. Im April 2015 hatten die Islamisten dabei 148 Menschen, zumeist Studenten, ermordet.

Das US-Militär teilte am Mittwoch mit, einen Kommandeur der Al-Schabaab-Miliz aus der Luft angegriffen zu haben. Ob Abdullahi Haji Da'ud bei dem Angriff ums Leben kam, werde noch geprüft, teilte Pentagon-Sprecher Peter Cook mit. Seinen Angaben zufolge operierte Da'ud als Drahtzieher für Attentate in Somalia, Kenia und Uganda.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Mindestens 16 Tote: Anschlag auf Hotel in Somalia




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

Schlagwörter: Somalia, Anschlag, Hotel, Ambassador, Mogadischu, Selbstmordattentat, Al-Schabaab, Al-Shabab, Terror, Terrorismus, Drahtzieher, Universität Orissa, Kenia, Tote, Verletzte, Autobombe