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Indien: Furcht vor Terror – Google Street View verboten

Meldung vom 13.06.2016

Der Internet-Dienst Google Street View darf in Indien nicht tätig werden. Ganze Straßenzüge filmen und die Abbildungen für jeden zugänglich ins Internet einpflegen? In Indien ist das verboten. Die Regierung erlaubt dem Unternehmen nicht, sich in Indien zu etablieren, weil Terroristen die Gegend auf diese Weise ausspionieren könnten.

Die indische Regierung hat dem Onlinedienst Google Street View die Genehmigung für den Betrieb in Indien verweigert. Das gab das Innenministerium bekannt. Als Grund führte es Sicherheitsbedenken an. Street View kann man im Internet anklicken und Städte aus der Straßenperspektive in einem 360-Grad-Panorama begutachten.

Mehrere Sicherheitsbehörden hatten zuvor gegen Street View Stellung bezogen. Dabei zogen sie verschiedene Anschläge in Indien heran, die nach Einschätzung der Behörden mit Hilfe von Informationen vorbereitet wurden, die dem Google-Angebot nahe kommen. Bekanntestes Beispiel ist der Anschlag auf das Luxushotel Taj Mahal Palace in Mumbai (früher Bombay) im Jahr 2008, bei dem 166 Menschen starben. Die Attentäter hätten zur Planung auch über fotografisches Aufklärungsmaterial verfügt.

Im Jahr 2011 hatte Google kurzzeitig Anstrengungen unternommen, Bilder für Street View im südindischen Bangalore aufzunehmen. Nachdem die Polizei die dafür eingesetzten Autos angehalten hatte, ging der Konzern auf Rückzug.

Google Street View arbeitet seit dem Jahr 2007. In Deutschland wird der Dienst seit dem Jahr 2010 angeboten. Hier gibt es die Einschränkung, dass Anwohner, die nicht wollen, dass ihre Häuser abgebildet werden, eine Verschleierung verlangen können. Mehrere Zehntausend nutzten dieses Recht.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

Schlagwörter: Indien, Google, Street View, Internet, Online, Terror, Anschläge, verboten, Google, Konzern, Terrorismus, Spionage, Straßen, Straßenperspektive, Häuser, 360-Grad-Panorama