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Afghanistan: Weißes Haus erteilt Mandat für ausgeweitete Luftangriffe

Meldung vom 08.07.2016

Das US-Militär hat ab sofort das Mandat, künftig mit ausgeweiteten Luftangriffen gegen die radikalislamischen Taliban in Afghanistan vorzugehen, sollte dies als notwendig betrachtet werden. Nach monatelangen Verhandlungen befürwortete das Weiße Haus entsprechende Pläne zur Ausweitung der Befugnisse des Militärs, wie aus Regierungskreisen bekannt wurde.

Mehrere Regierungs- und Verteidigungsbeamte meldeten, dass die Entscheidung in den vergangenen Tagen getroffen wurde. Die US-Regierung habe die große Notwendigkeit gesehen, US-Kommandeuren weitreichendere Möglichkeiten bei der Unterstützung afghanischer Kräfte in Notfallsituationen zu geben und so die Taliban wieder zurückzudrängen, hieß es. Dabei sollen die rund 9.800 Mann starken US-Truppen zum Einsatz kommen, die sich bereits in Afghanistan befänden. An direkten Kampfhandlungen sollen sie aber nicht teilnehmen.

Afghanische Regierungssoldaten müssen sich vor allem im Landessüden gegen die aufständischen Taliban zur Wehr setzen. Die USA führen in dem Land Antiterrorangriffe gegen Kämpfer des Terrornetzwerks Al-Kaida sowie der Terrormiliz Islamischer Staat durch. Luftangriffe gegen die Taliban wurden allerdings Ende 2014 weitgehend eingestellt, als das Bündnis der USA und der NATO den offiziellen Rückzug antrat.

Die Entscheidung wird den US-Kräften einen größeren Handlungsspielraum geben, wie sie die Afghanen unterstützen. Die neuen Befugnisse dürfen allerdings nur bei ausgewählten Operationen ausgeschöpft werden. Dabei kommt es darauf an, dass die Einsätze wichtige strategische Effekte auf den Kampf haben.

Die Taliban bedrängen nach Angaben des Militärs wieder weitgehend die südlichen Provinzen Helmand, Kandahar und Urusgan. Sie greifen jedoch gelegentlich auch anderswo an, etwa in der nördlichen Provinz Kunduz. Die Opferzahlen bei diesen Gefechten haben sich den Vereinten Nationen zufolge wieder gesteigert: Im Jahr 2015 kamen demnach 3.545 afghanische Zivilisten ums Leben, 7.457 weitere wurden verletzt.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Neue Zürcher Zeitung, NZZ Online“, nzz.ch

Schlagwörter: Afghanistan, Luftangriffe, USA, Weißes Haus, Mandat, US-Soldaten, Taliban, Befugnisse, Luftschläge, Helmand, Kandahar, Urusgan, Opfer, Zivilisten, Tote, Krieg, Gefechte, Islamischer Staat