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Südsudanesischer Vizepräsident floh in den Sudan

Meldung vom 23.08.2016

Nach dem Wiederaufflammen von Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen war der südsudanesische Vizepräsident und ehemalige Rebellenführer Riek Machar zunächst in den Kongo geflohen und befindet sich inzwischen im Sudan. Die dortige Regierung ließ verlauten, dass er „dringend ärztliche Behandlung“ benötigte. Mittlerweile sei sein Zustand aber stabil. Er könne das Land jederzeit verlassen.

Regierungssprecher Ahmed Bilal Osman sagte, Machar sei vor kurzem im Sudan angekommen. Genauere Angaben machte er nicht. Sein Land habe ihn aus rein humanitären Gründen aufgenommen und darüber auch die Regierung Südsudans benachrichtigt.

Seit Dezember 2013 tobt im Südsudan ein Bürgerkrieg, in dem sich Anhänger von Präsident Salva Kiir und Vizepräsident Riek Machar gegenüberstehen. Die beiden Kontrahenten gehören unterschiedlichen Volksgruppen an: Kiir ist ein Angehöriger der Dinka, Machar ist ein Nuer.

Zehntausende kamen ums Leben, mehr als zwei Millionen wurden vertrieben. Auch ein Friedensabkommen und nachfolgend die kurzzeitige Bildung einer „Regierung der nationalen Einheit“ brachten dem jüngsten Staat der Erde leider keinen Frieden.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Neue Zürcher Zeitung, NZZ Online“, nzz.ch

Schlagwörter: Südsudan, Riek Machar, Vizepräsident, Rebellenführer, Kongo, Sudan, ärztliche Behandlung, Bürgerkrieg, Präsident, Salva Kiir, Dinka, Nuer, Tote, Vertriebene, Friedensabkommen, Regierung der nationalen Einheit