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Afghanistan: Straßen zu Pakistan in Gefahr – Taliban erobern weiteren Bezirk

Meldung vom 30.08.2016

Die Taliban in Afghanistan sind weiterhin auf dem Vormarsch. Die afghanische Armee konnte dem Andrang der Islamisten in der Provinz Paktia nicht Widerstand leisten. Dort besetzten die Kämpfer einen wichtigen Bezirk. Mehrere Soldaten und Polizisten kamen dabei ums Leben. Auch viele Taliban-Kämpfer fielen den Gefechten zum Opfer.

Nach Angaben des Bezirksgouverneurs mussten die Sicherheitskräfte aufgeben und die Region den Feinden überlassen. Durch das Vorrücken der Islamisten sind strategisch wichtige Straßen nach Pakistan nicht mehr geschützt. Der Bezirk Dschani Chel in der Provinz Paktia liegt an einem wichtigen Scheitelpunkt. „Wenn wir ihn nicht bald zurückerobern, können die Taliban leicht von einer Provinz in die andere gelangen und die Sicherheit in mindestens drei Provinzen untergraben“, klagte Gouverneur Abdul Rahman Solamal.

Seinen Worten zufolge stürmten in der Nacht Hunderte von Taliban die Kontrollposten. Dabei seien mehr als 20 Soldaten und Polizisten umgebracht und weitere 20 verletzt worden. Ein Taliban-Sprecher teilte mit, es hätte Dutzende Tote unter den Sicherheitskräften gegeben. Nach Angaben des Gouverneurs sollen zudem rund 200 Taliban-Kämpfer getötet worden sein. Dazu schwiegen die Aufständischen.

Im Mai 2016 wurde Taliban-Anführer Mullah Achtar Mansur durch einen US-Drohnenangriff eliminiert. Seitdem haben die Extremisten ihre Sommeroffensive intensiviert. Vor allem in der Provinz Helmand, wo US-Militärberater den afghanischen Truppen helfen, ereignen sich heftige Kämpfe. Zu dem Brandherd gehört auch weiterhin die nordafghanische Stadt Kunduz, die im vergangenen Jahr kurz unter die Kontrolle der Aufständischen fiel.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

Schlagwörter: Afghanistan, Taliban, Paktia, Straßen, Islamisten, Andrang, Kontrollposten, Armee, Soldaten, Niederlage, Sommeroffensive, Dschani Chel, Eroberung, Bezirk, Tote, Mullah Achtar Mansur