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Südsudan: Regierung beugt sich dem Druck und akzeptiert weitere UN-Blauhelme

 
Meldung vom 06.09.2016

Der Bürgerkrieg im Südsudan bringt täglich viele Tote, Verletzte und unversorgte Flüchtlinge hervor. Die UN hat nun verstärkt Druck ausgeübt, um die Entsendung weiterer Blauhelmsoldaten zu forcieren. Jetzt hat die Regierung den Einsatz weiterer UN-Blauhelmtruppen gebilligt – und ist damit drohenden Sanktionen entgangen.

Die Regierung des Südsudan hat die Verstärkung der UN-Blauhelmtruppe im Land genehmigt und damit ein mögliches Waffenembargo umschifft. Die Details müssten aber noch festgelegt werden, gab die Regierung nach einem Treffen von Präsident Salva Kiir mit Vertretern des UN-Sicherheitsrats am Sonntag (04.09.2016) bekannt.

Nach erneuten Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Anhängern der Opposition befürwortete der UN-Sicherheitsrat im August 2016 die Stationierung weiterer 4.000 Blauhelm-Soldaten in den Südsudan. Die Truppen sollen sich dafür einsetzen, den Frieden wieder aufzurichten und die Versorgung und den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Ein Waffenembargo wurde zunächst zwar nicht verhängt, aber die Drohung wurde in den Raum gestellt für den Fall, dass der Südsudan sich nicht an die Abmachung hält.

Die Regierung unter Salva Kiir widersetzte sich zunächst einer Aufstockung der Blauhelme im eigenen Land. Derzeit verrichten bereits 12.000 UN-Blauhelme im Südsudan ihren Dienst.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Handelsblatt“, handelsblatt.com

Schlagwörter: Südsudan, UN, UN-Sicherheitsrat, Druck, Blauhelme, Blauhelm-Soldaten, Sanktionen, Waffenembargo, Aufstockung, Bürgerkrieg, Zivilisten, Schutz, Versorgung, Frieden, Salva Kiir, Riek Machar