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Südsudan: Machthaber haben Profit aus dem Bürgerkrieg geschlagen

Meldung vom 13.09.2016

Südsudans Machthaber sollen im Zuge des jüngsten Bürgerkriegs Gelder für sich beiseite geschafft haben – und das zumindest teilweise illegal. Das entlarvte die Nichtregierungsorganisation The Sentry in einem am Montag (12.09.2016) veröffentlichten Bericht.

Den Untersuchungen zufolge haben sich unter anderem Präsident Salva Kiir und seine Verwandten sowie Ex-Vizepräsident Riek Machar im Rahmen des Bürgerkriegs bereichert, der Ende 2013 in dem ostafrikanischen Krisenstaat ausgebrochen war.

Der Konflikt, welcher mit einem Machtgerangel zwischen Kiir und Machar einherging, hatte zehntausende Tote zur Folge, und mehr als 2,5 Millionen Menschen mussten die Flucht ergreifen. Neben dem Präsidenten und seinem Ex-Vize sollen dem Bericht zufolge auch hochrangige Militärangehörige luxuriöse Immobilien im benachbarten Kenia, aber auch etwa in Australien gekauft haben. Auch prangert die NGO an, dass illegale Beteiligungen an privaten Unternehmen unter anderem in Südsudans Ölindustrie vorlägen.

Die NGO The Sentry wurde von Schauspieler George Clooney und Menschenrechtsaktivist John Prendergast ins Leben gerufen. Ende 2015 begann die Organisation eigenen Angaben zufolge entsprechende Geldflüsse im Rahmen der Südsudan-Krise genauer unter die Lupe zu nehmen.




Quelle: „finanztreff.de“, www.finanztreff.de

Schlagwörter: Südsudan, Profit, Bereicherung, Salva Kiir, Riek Machar, Bürgerkrieg, Gelder, Veruntreuung, Korruption, Immobilien, Ölindustrie