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Die BRICS-Staaten haben sich ausgepowert

Meldung vom 21.10.2016

Einst befürchtete man, dass die sogenannten BRICS-Staaten die westlichen Industrienationen bald wirtschaftlich überholt und sogar abgehängt haben werden. Doch die Zeiten ungehemmten Wachstums bei den Hoffnungsträgern der Weltwirtschaft sind offenbar zu Ende. Obwohl die fünf BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika erst kürzlich auf ihrem Gipfel im indischen Goa demonstrativ ihre Wirtschaftskraft und ihren wachsenden Handel demonstrieren wollten, kann nicht verborgen bleiben, dass es mindestens drei von ihnen wirtschaftlich durchwachsen bis schlecht geht. Selbst Spitzenreiter Indien schafft es nicht, alle Teile seiner Bevölkerung in den Wohlstand mitzunehmen. Hier ein Überblick über die Situation in den fünf Ländern.

Brasilien befindet sich in einer tiefen Rezession. 2015 knickte die Wirtschaftskraft um 3,8 Prozent ein. Experten schätzen, dass es bis 2017 zu weiteren Rückgängen kommt. Die Arbeitslosigkeit ist beträchtlich, die Preise gehen in die Höhe, der Konsum wird eingeschränkt, die Landeswährung Real befindet sich auf Talfahrt, die Staatskassen sind leer.

Auch in Russland lässt manches zu wünschen übrig. Seit dem vergangenen Jahr schrumpft die Wirtschaft und die Preise klettern in die Höhe. Vor allem die niedrigen Ölpreise setzen dem Förderland zu. Erschwerend sind zudem die Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise.

Indien kann sein Hungerproblem nicht lösen. Zwar kann sich das Land nicht über Wachstumssorgen beklagen. Der Internationale Währungsfonds prognostiziert ein Wirtschaftswachstum von 7,6 Prozent in diesem und im kommenden Jahr. Doch an mindestens zwei Drittel der Bevölkerung geht dieser neue Wohlstand vorbei. Die 800 Millionen Inder, die auf dem Land leben, haben heute weniger zu essen als in den 1970er Jahren.

Auch für China sieht es nach Turbulenzen aus. Die Boom-Jahre hat das Land hinter sich. Nach mehr als 14 Prozent Wirtschaftswachstum im Vorkrisenjahr 2007 hat sich die Rate inzwischen auf unter sieben Prozent mehr als halbiert.

Südafrika gilt als chronischer Schuldenmacher. Seit Jahren verliert die Wirtschaft an Dynamik, 2015 belief sich die Wachstumsrate auf nur noch gut ein Prozent. Dieses Jahr stehen die Zahlen noch schlechter. Südafrika macht jedes Jahr weitere Schulden. Die Importe überwiegen die Exporte. Um das zu finanzieren, benötigt das Land ausländische Investoren.




Quelle: „Finanzen 100“, www.finanzen100.de

Schlagwörter: Globale Projekte, BRICS, BRICS-Staaten, Wirtschaft, Handel, BRICS-Gipfel, Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, Schulden, Rezession, Wirtschaftswachstum, Wachstumssorgen, Preise, Hunger, Sanktionen