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Südsudan: Ungeheures Ausmaß an Verzweiflung – Menschen fliehen zu Zehntausenden

Meldung vom 28.02.2017

Selbst die UN war nicht auf ein solches Ausmaß an Verzweiflung vorbereitet: Mehr als 30.000 Südsudanesen haben seit Jahresbeginn ihre Heimat verlassen müssen und im eigentlich verhassten Nachbarland Sudan Schutz gesucht. Der Bürgerkrieg in dem Land hatte sich in den letzten Wochen weiter zugespitzt. Nun entzieht auch noch eine verheerende Hungersnot den Menschen das letzte bisschen Existenzgrundlage.

Bürgerkrieg und Hunger zwingen immer mehr Menschen aus Südsudan zur Flucht ins Ausland. Allein seit Jahresbeginn haben sich 32.000 Südsudanesen ins Nachbarland Sudan begeben, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Diese Zahlen übersteigen jedes vorstellbare Ausmaß – ursprünglich sei man von 60.000 südsudanesischen Flüchtlingen im Sudan im gesamten Jahresverlauf 2017 ausgegangen. Nun würden Zehntausende weitere Flüchtlinge dazu stoßen.

Viele der Ankommenden haben den Angaben zufolge Fußmärsche von fünf bis sieben Tagen hinter sich, 90 Prozent von ihnen seien Frauen und Kinder. „Viele treffen erschöpft und in schlechter Gesundheit ein, oftmals sind sie kritisch unterernährt“, berichtete das UNHCR weiter. Das Hilfswerk rief zu Finanzhilfen von 158 Millionen Euro für die Geflohenen auf. Von dieser Summe wären bislang nur fünf Prozent wirklich eingetroffen. Nach Einschätzung von UN und dem Welternährungsprogramm schlittert das Land gerade in eine alarmierende Hungersnot.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Südsudan, Flüchtlinge, Bürgerkrieg, Hunger, Hungersnot, Sudan, UN, UNHCR, Fußmärsche, Frauen, Kinder, Dürre, Gewalt