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Afghanistan: Taliban verüben Attentat-Serie

 
Meldung vom 06.03.2017

In Afghanistan haben die Taliban an mehreren Orten gleichzeitig zugeschlagen. Bei einer Serie von Anschlägen und Offensiven der Extremisten sind mindestens 27 Menschen gestorben und 44 weitere verletzt worden. Die Angriffe kamen nach offiziellen Angaben im Norden, im Osten und in der Hauptstadt des Landes zustande.

Am frühen Morgen (01.03.2017) hatten die Islamisten zunächst mehrere Sicherheitsposten und das Haus eines Polizeikommandeurs in der ostafghanischen Provinz Laghman gestürmt und dabei mindestens drei Menschen ermordet und sechs Männer verschleppt. Zu der Zahl der Verletzten wurden keine Angaben gemacht. Am Mittag wurden gleich zwei Attentate auf Sicherheitseinrichtungen in Kabul verübt, die mindestens 16 Zivilisten und Sicherheitskräfte das Leben kosteten. Auch die insgesamt fünf Angreifer kamen bei der Operation ums Leben.

Mindestens 44 Menschen trugen Verletzungen davon, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahedullah Madschroh. Der Leiter der Kabuler Kliniken, Muhebullah Sir, zählte sogar 52 Verletzte allein beim ersten Anschlag. Die Taliban zeigten sich für die Verbrechen verantwortlich. Im Südwesten der Stadt hatten sie zunächst vor einer Militärschule und einer nebenan gelegenen Polizeistation ein „Auto voller Explosivstoffe in die Luft gesprengt“, wie das Innenministerium bekannt gab.

Danach waren drei Angreifer in die Polizeistation gerannt und hatten sich fast sechs Stunden lang mit Sicherheitskräften in ein Feuergefecht verwickelt. Augenzeugen berichteten, die Wucht der ersten Detonation habe Fensterscheiben in der ganzen Stadt erschüttert. Der zweite Anschlag spielte sich kurz nach dem ersten im Osten der Stadt ab. Laut Innenministerium nahmen die Taliban ein Haus des Geheimdienstes NDS ins Visier. Ein Selbstmordattentäter hatte demnach vor dem Haus seinen Sprengsatz betätigt, ein weiterer wurde erschossen.

Am Nachmittag brachten die Taliban dann in der nordafghanischen Provinz Baghlan das Zentrum eines Bezirks unter ihre Herrschaft. In den zweitägigen Kämpfen um Talawa Barfak sollen mindestens drei Menschen ums Leben gekommen sein. Die Zahl der Verletzten wurde auch hier nicht beziffert.

Baghlan, wo bis 2013 auch die Bundeswehr ihren Dienst leistete, ist heute eine der am heftigsten umkämpften Regionen des Landes. Von dort aus machen sich am meisten Flüchtlinge auf. Die Taliban bringen die afghanische Regierung immer mehr in Bedrängnis. Nach Angaben des US-Militärs aus dem Januar 2017 kann die Armee nur noch etwa 57 Prozent des Landes absichern.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Focus Online“, focus.de

Schlagwörter: Afghanistan, Taliban, Attentat, Attentat-Serie, Angriffe, Kabul, Tote, Selbstmordattentäter, Laghman, Sicherheitseinrichtungen, Militärschule, Geheimdienst, Armee, Baghlan, Besetzung, Sprengsatz, Bombe, Explosion