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Südsudan: Weihnachtliche Waffenruhe erneut gebrochen

Meldung vom 10.01.2018

Im Südsudan hielt die Waffenruhe, die ab den Weihnachtsfeiertagen gelten sollte, nur kurze Zeit: Wieder ist es zu Gefechten nahe der Hauptstadt Juba gekommen.

Rebellen attackierten nach Angaben der Armee einen Stützpunkt der Regierungstruppen knapp 20 Kilometer von Juba entfernt. Dabei wurden mindestens acht Soldaten und fünf Zivilpersonen erschossen, wie Polizeisprecher Justin Daniel Boula mitteilte. Die Angreifer gehörten zu einer Einheit, die Ex-Oberstleutnant Chan Garang führt, der im vergangenen Jahr zur Opposition gewechselt war.

Die US-Botschaft in der Hauptstadt ordnete angesichts der Kämpfe eine für Mitarbeiter geltende nächtliche Ausgangssperre an. Aus Sorge, dass eine neue Mobilisierung ansteht, ließ die Regierung von Präsident Salvar Kiir vorübergehend das mobile Internet sperren.

Armeesprecher Lul Ruai Koang kritisierte, die Einhaltung der Waffenruhe werde kaum respektiert. Er appellierte an die internationale Gemeinschaft, die Rebellen stärker in die Pflicht zu nehmen. Oppositionssprecher Lam Paul Gabriel beschuldigte die Regierung dagegen, sie versuche nur, ihre eigenen Gewalttaten zu begründen. Die Kriegsparteien hatten sich auf eine Waffenruhe ab dem 24. Dezember geeinigt. Seither brachen hier und da vereinzelt Kämpfe aus, jedoch blieb die Hauptstadt verschont.




Quelle:  „Deutsche Welle“, dw-world.de

Schlagwörter: Südsudan, Waffenruhe, Waffenstillstand, erneute Gefechte, Stützpunkt, Rebellen, Bürgerkrieg, Salva Kiir, Riek Machar, Juba, Ausgangssperre, Kriegsparteien