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Indien: Starke Staubstürme fordern rund 100 Todesopfer

Meldung vom 04.05.2018

Starke Stürme und Gewitter haben Nordindien zeitweise in ein Chaos gestürzt. Dutzende Menschen kamen ums Leben, weil sie unter den Dächern einstürzender Häuser begraben wurden. Die Menschen wurden von dem Unwetter in der Nacht überrascht.

Im Bundesstaat Uttar Pradesh kamen mindestens 64 Menschen zu Tode, wie die dortige Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag (03.05.2018) angab. Am stärksten wüteten die Stürme in dem mit rund 200 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Bundesstaat Agra, wo das weltberühmte Bauwerk Taj Mahal sich befindet. Dort wurden 43 Todesopfer registriert. Im benachbarten Bundesstaat Rajasthan starben nach offiziellen Angaben mindestens 31 Menschen. Auch der Taj Mahal trug Schäden davon.

Starke Windböen suchten die betroffene Region heim, zu der auch die Hauptstadt Neu Delhi gehört. Heftiger Regen und Blitzeinschläge folgten den Staubstürmen. Bäume wurden entwurzelt und Strommasten umgeknickt. Auch Feuer breitete sich aus. Die meisten Opfer wurden unter Trümmern begraben, als ihre Häuser zusammenfielen.

Die hohe Zahl der Toten begründen die Beamten damit, dass die Menschen zum Zeitpunkt des Sturms schliefen. Besonders die einfachen Hütten der armen Landbevölkerung mit Blechdächern und Lehmwänden konnten dem Sturm nicht standhalten.

Vielerorts gab es Stromausfälle, umgestürzte Bäume machten Straßen unpassierbar. Den Katastrophenschutzbehörden zufolge wurden Hilfsgüter an Notleidende ausgehändigt. Die Regierungen der zwei Bundesstaaten sagten den Familien der Todesopfer Entschädigungszahlungen von je 400.000 Rupien (knapp 5.000 Euro) zu.

Im Sommer, der in Indien inzwischen begonnen hat, sind Staubstürme mit heftigen Windstößen im Norden des Landes keine Seltenheit. Die staatliche Wetterbehörde gab bekannt, dass für die kommenden Tage in Nord- und Ostindien weitere Gewitter zu erwarten sind.




Quelle: „Morgenpost“, www.morgenpost.de

Schlagwörter: Indien, Staubstürme, Unwetter, Wetter, Klima, Sommer, Tote, Wind, Agra, Taj Mahal, Katastrophe, Klimawandel, Wetterextreme, Stromausfälle