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Mexiko: Immer mehr Hitzetote unter den Migranten

Meldung vom 18.07.2018

An der Grenze zwischen USA und Mexiko soll die Zahl der Hitzetoten deutlich zugenommen haben.

Im US-mexikanischen Grenzgebiet sind zuletzt offenbar deutlich mehr Migranten wegen Hitze ums Leben gekommen. Der traurige Grund dafür: Immer mehr unbegleitete Kinder versuchen die harte Flucht in die USA.

In den vergangenen neun Monaten sind im Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA insgesamt 48 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum wurden noch 31 Hitzetote gezählt, sagte der Sprecher der US-Grenzschutzbehörde, Salvador Zamora.

Er schätzt, dass es in den kommenden Sommermonaten zu noch deutlich mehr Hitzetoten in dem Grenzgebiet kommen wird. Das ließe sich darauf zurückführen, dass zunehmend besonders hilfsbedürftige Menschen den Todesmarsch in die USA unternehmen wollen. „Die Familien, die unbegleiteten Kinder,... sie sind sehr viel schutzbedürftiger.“ Zamora führte die Hitze als Hauptursache für Todesfälle von Migranten in dem Grenzgebiet an.

Über die Sonora-Wüste im US-Grenzstaat Arizona äußert sich die Grenzschutzbehörde auf ihrer Webseite beispielsweise folgendermaßen: Sie sei eine „unbarmherzige Umgebung für diejenigen, die nicht auf das abgelegene, harte Terrain und das unvorhersehbare Wetter vorbereitet sind“. Derzeit sind die Temperaturen dort auf über 40 Grad Celsius geklettert.

Nachdem die US-Beamten an der Grenze immer härter durchgriffen, würden viele Einwanderer auf noch längeren und noch gefährlicheren Routen versuchen, die Grenze abseits der Kontrollpunkte zu passieren, meldet beispielsweise die Gruppe Border Angels aus San Diego. Ihr Gründer Enrique Morones betonte: „Wir haben Menschen gesehen, die in viel gefährlicheren Gegenden die Grenze überqueren. Selbst wenn die Zahl der Grenzüberquerer sinkt, steigt die Zahl der Toten.“

Insgesamt seien im vergangenen Jahr 303.916 Menschen an der Grenze aufgegriffen und inhaftiert worden, meldete die US-Behörde. Dies sei ein Rückgang von 26 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016. Bis vor vier Jahren seien vor allem Mexikaner an der Grenze gestoppt worden. Weil sich die wirtschaftlichen Verhältnisse im Land aber verbessert haben, seien es nun vor allem Menschen aus Guatemala, Honduras und El Salvador, die vor den Toren Amerikas stehen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Mexiko, Migration, Grenze, Migranten, USA, Grenzkontrollen, Hitze, Hitzetote, Tote, Wüste, Sonora-Wüste, Donald Trump, Mauer, Route, unbegleitete Kinder