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Südsudan: Bibelorientierte Traumatherapie schenkt Heilung

Meldung vom 27.07.2018

Seit Jahren werden im Südsudan Zivilisten Opfer des Bürgerkriegs. Viele müssen oft schreckliche Massaker mitansehen und kommen selbst nur mit seelischen und körperlichen Verletzungen davon. Millionen Menschen haben unter den Kämpfen zu leiden. Medizinische und psychologische Behandlung gibt es kaum. Wie soll diesen Menschen geholfen werden? Seit einiger Zeit bildet die Amerikanische Bibelgesellschaft Christen in biblisch orientierter Traumatherapie aus, um den Menschen Heilung und Hoffnung zu bringen.

Allein in den letzten Jahren starben nach Schätzungen der UN über 50.000 Südsudanesen, über 2,2 Millionen mussten fliehen. Morde, Vergewaltigungen und willkürliche Verhaftungen geschehen jeden Tag.

Mara erträgt die Gewalt in ihrer Heimat nicht mehr. Ihr Bruder wurde von Milizen ermordet, der Vater wahrscheinlich festgenommen – jedenfalls ist er seit sechs Monaten verschwunden. Sie selbst war bereits mehrmals Opfer von Vergewaltigung. Sie fühlt sich fast wie abgestorben, aber in einem letzten Aufbäumen schultert sie ihre wenigen Habseligkeiten und rennt fort. „Nur weg“, ist ihr einziger Gedanke, als sie ihr Dorf im Südsudan verlässt.

In der Nähe der Hauptstadt Juba bekommt Mara Kontakt zu Christen, die Menschen wie ihr helfen wollen und können. Sie nimmt regelmäßig an einer Heilungsgruppe der Kirche teil, allerdings vergehen Monate, bis sie wenigstens das erste Mal den Mund auftut: Durch ihre Traumatisierung hat Mara aufgehört zu reden. Mit den anderen Besuchern der Gruppe erfährt sie dort aber einen sicheren Raum, den sie braucht. Sie erlebt, dass es die Liebe Gottes wirklich gibt. Sie lässt sich von der Bibel berühren. Und Stück für Stück öffnet sie sich für Gottes heilendes Wirken: „Ich lasse jetzt Jesus wohnen, wo vorher mein Schmerz gelebt hat.“ Mara schafft den Sprung vom Trauma-Opfer zur Trauma-Überlebenden. Da ist neue Hoffnung in ihrem Leben, weil sie eine Quelle der Kraft und Ermutigung aufgetan hat: Gott selbst.

Solch ein Neuanfang geschieht nicht automatisch. Und er glückt auch nicht ohne psychologische Hilfestellung. Doch die bisher erreichten 350 Südsudanesen sind ein gutes Beispiel dafür, dass die Bibel tatsächlich ein Buch der Hoffnung für dunkle Zeiten ist.

Bei dieser Form von Therapie kommen biblische und psychologische Prinzipien für die seelische Gesundheit zum Tragen. Geschult werden Pastoren, kirchliche Mitarbeiter und solche aus Nichtregierungsorganisationen, die sich der Menschen annehmen wollen, damit sie ihre schrecklichen Erfahrungen wie Krieg, Unruhen, ethnische Konflikte, Vergewaltigungen und Naturkatastrophen verarbeiten lernen.

Das bibelorientierte Konzept hilft seit 2001 Leitern in katholischen, orthodoxen, protestantischen und unabhängigen Kirchen bei der Seelsorge. Dazu wurde es in mehr als 150 Sprachen übersetzt und den jeweiligen Kulturen angepasst. Es ist in einfacher Sprache gehalten und erleichtert so den Einsatz in den Gruppen, allerdings ist eine Schulung der Leiter Vorbedingung.




Quelle: „jesus.ch“, http://www.jesus.ch/magazin/international/afrika/219482-2318_gefangene_in_sambia_freigelassen.html

Schlagwörter: Südsudan, Trauma, Bibel, Heilung, Glauben, Christentum, Gott, Schmerz, Therapie, Psychologie, seelische Wunden, Seelsorge, Kirche, Pastoren, kirchliche Mitarbeiter, Bürgerkrieg, Opfer