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Nicaragua: Präsident Ortega bleibt uneinsichtig

Meldung vom 06.08.2018

Trotz aller Proteste lässt sich der Staatschef Nicaraguas nicht auf Neuwahlen ein. Er beschuldigt die Opposition, die Krise des Landes ausgelöst zu haben und verfolgt die Demonstranten. Hunderte sind bereits im Gefängnis gelandet.

Lesther Aleman ist empört. Gerade hat ihn der Präsident seines Landes Nicaragua im Fernsehen als Terrorist beschimpft. Der Student machte sich im April einen Namen, als er nach den landesweiten Protesten Staatschef Daniel Ortega (72) öffentlich anklagte, Demonstranten zu massakrieren. Danach musste Aleman in den Untergrund flüchten, um sich vor den Schergen Ortegas zu retten.

Der war einst selbst ein großer Widerstandskämpfer, als er 1979 an der Spitze der linken, Sandinistischen Befreiungsfront (FSLN) Diktator Anastasio Somoza entmachtete, der letzte eines seit den 30-er Jahren herrschenden Clans. Inzwischen ist Ortega seit elf Jahren Präsident des Landes.

Weiterhin will Ortega die Welt glauben machen, dass die Gewalt von den Oppositionellen ausgehe und von rechten Unternehmern und den USA unterstützt werde. Bei Gesprächen mit Aleman zeigt sich ein anderer Sachverhalt: Das seien die üblichen Verleumdungen, erklärt er aus seinem Versteck heraus per Skype. „Ortega klammert sich an die Macht, nichts anderes ist von ihm zu erwarten. Er hat Nicaragua in ein Blutbad verwandelt.“




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Tagesspiegel“, tagesspiegel.de

Schlagwörter: Nicaragua, Daniel Ortega, Neuwahlen, Demonstrationen, Opposition, Lesther Aleman, Untergrund, Verhaftungen, Student