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Global: Weltmädchentag – Wo es Mädchen am schlechtesten geht

 
Meldung vom 11.10.2018

Zum Internationalen Weltmädchentag liegt eine neue Statistik vor: Rund 17 Millionen Mädchen befinden sich weltweit auf der Flucht. Der Internationale Mädchentag (auch Welt-Mädchentag genannt, englisch: International Day of the Girl Child) ist ein von den Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufener Aktionstag. Er soll in jedem Jahr am 11. Oktober die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen ins Bewusstsein rufen.

Weltweit sind es die Mädchen, die von den Flüchtlingskrisen am härtesten betroffen sind. Das dokumentiert ein neuer Bericht, den die Hilfsorganisation CARE anlässlich des Weltmädchentags herausgibt. Der Bericht „Far from Home: The 13 Worst Refugee Crises for Girls“ (Weit weg von Zuhause: Die 13 schlimmsten Flüchtlingskrisen für Mädchen) zeigt, welchen Gefahren rund 17 Millionen vertriebene Mädchen tagtäglich ausgesetzt sind. Am schlechtesten ergeht es Mädchen in Syrien, am Horn von Afrika, in Afghanistan, im Südsudan und in der Tschadsee-Region.

„Für kaum jemanden ist eine Flucht so gefährlich wie für Mädchen“, betont Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland. „In Nigeria werden Mädchen in Sprengstoff gehüllt und so in menschliche Bomben verwandelt, im Jemen steigt die Anzahl der Frühehen dramatisch an. In Syrien werden Mädchen ihrer Zukunftschancen beraubt, sie arbeiten anstatt zur Schule zu gehen.“

Die Ergebnisse des Berichts rütteln auf: Mehr als zwei Drittel der Frauen und Mädchen im Südsudan wurden Opfer von sexualisierter oder körperlicher Gewalt. Nach Ausbruch eines Konfliktes können Mädchen 2,5 Mal so häufig nicht die Schule besuchen wie in friedlichen Ländern. Im Nordosten Nigerias ist das Risiko, als menschliche Bombe missbraucht zu werden, für Mädchen viermal so hoch wie für Jungen. Im Jemen werden mehr als zwei Drittel der Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag zwangsverheiratet.

Die gefährlichsten Flüchtlingskrisen für Mädchen werden in folgenden Ländern wahrgenommen: Auf Platz eins mit höchster Gefahrenquote liegt Syrien mit 2,8 Mio. Mädchen auf der Flucht. Unabhängig von den schlimmen Erlebnissen, die ihnen auf der Flucht drohen, sind Mädchenheirat und häufiger Abbruch des Schulbesuchs an der Tagesordnung.

Sehr schlecht geht es auch Mädchen am Horn von Afrika. Dort sind 1,3 Mio. Mädchen auf der Flucht. Sowieso ist die Schulbesuchsrate von Mädchen geringer als bei Jungen. Auf Platz drei wird Afghanistan gelistet. Dort sind 1,1 Mio. Mädchen auf der Flucht. Hier kommen Entführungen, Säureattacken und Kinderheirat als zusätzliche Schwierigkeiten zur allgemeinen Gewalt gegen Mädchen hinzu. Der Ausbildung von Jungen wird weitaus mehr Wert beigelegt.

Dicht folgt das Bürgerkriegsland Südsudan. Dort sind 819,241 Mädchen auf der Flucht. Viele Gräuelberichte über Massenvergewaltigungen sind bekannt. Zwei Drittel der Mädchen müssen physische oder sexualisierte Gewalt über sich ergehen lassen.


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Quelle: „Presseportal“, www.presseportal.de

Schlagwörter: Globale Projekte, Mädchen, Weltmädchentag, Internationaler Weltmädchentag, UN, Benachteiligung, Flüchtlinge, Flüchtlingskrisen, Gender, Gewalt, sexualisierte Gewalt, Zwangsheirat, Schulbesuch, Bildung, Massenvergewaltigungen, Südsudan, Afghanistan, Somalia, Jemen, Syrien