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Äthiopien: Hälfte der Ministerposten geht an Frauen

Meldung vom 18.10.2018

Die äthiopische Regierung wurde im Zuge einer Kabinettsumbildung nicht nur verschlankt, sondern sie ist auch weiblicher geworden: Die Hälfte des auf 20 Ministerposten reduzierten Kabinetts ging an Frauen, wie Kabinettschef Fitsum Arega am Dienstag (16.10.2018) auf Twitter bekannt gab. Mehrere Schlüsselressorts wurden demnach Frauen zugeteilt, darunter erstmals das Verteidigungsministerium. Zur neuen Verteidigungsministerin wurde Aisha Mohammed nominiert.

An die Spitze des neu geschaffenen Ministeriums für Frieden, das für die föderale Polizei und die Geheimdienste verantwortlich ist, wurde die frühere Parlamentspräsidentin Muferiat Kamil gesetzt. Auch das wichtige Ministerium für Handel und Industrie liegt künftig in der Hand einer Frau. Die Vorgängerregierung bestand aus 28 Ministern, darunter nur fünf Frauen.

In Äthiopien sind derzeit viele gute Fortschritte zu beobachten. Regierungschef Abiy Ahmed hat seit seinem Amtsantritt im April zahlreiche Reformen durchgeführt. Der 42-jährige begnadigte politische Gefangene ebnete den Weg für Frieden mit dem Nachbarland Eritrea und plant nun die Privatisierung von Staatsunternehmen.

Zugleich aber verschärften sich nach seinem Amtsantritt wieder die ethnischen Unruhen in der Hauptstadt Addis Abeba und anderen Landesteilen. Kämpfe zwischen Angehörigen der Volksgruppen Oromo und Gedeo im Süden des Landes hatten fast eine Million Flüchtlinge zur Folge.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Äthiopien, Regierung, Regierungsumbildung, Frauen, Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Kabinett, Minister, Ministerposten, Verteidigungsministerin, Aisha Mohammed, Abiy Ahmed, Reformen, Frieden, Eritrea, Kabinettsumbildung