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Syrien: Truppenabzug der USA – Ist ein Abgang ohne Chaos möglich?

 
Meldung vom 09.01.2019

Die USA wollen ihre Truppen aus Syrien abziehen. Dies verkündete US-Präsident Donald Trump überraschend im Dezember 2018. Dieser Schritt kommt dem türkischen Präsident Erdogan sehr entgegen. Er lobt Donald Trumps neuen Kurs, fordert den US-Präsidenten aber zur Sorgfalt auf.

Der Rückzug der US-Truppen aus Syrien sollte dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zufolge sorgfältig ausgearbeitet werden. In einem Gastbeitrag für die New York Times ließ Erdogan durchblicken, US-Präsident Donald Trump habe die richtige Entscheidung getroffen.

Allerdings müsse der Abzug in Zusammenarbeit mit den richtigen Partnern vollzogen werden, um die Interessen der USA, der internationalen Staatengemeinschaft und des syrischen Volkes zu wahren. Die Türkei sei der richtige Partner dafür und fest entschlossen, die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) und andere Terrorgruppen in dem Bürgerkriegsland niederzuschlagen.

Doch diesen hoffnungsfrohen Ton behielt Erdogan nicht lange bei. Bei einem Treffen mit dem Nationalen Sicherheitsberater von Trump, John Bolton, bei dem über Einzelheiten des Abzugs geredet werden sollte, kam es schnell zu Misstönen. Als Knackpunkt erwies sich schnell die Frage nach Garantien für das kurdische Volk in der Grenzregion.

Den Wunsch des amerikanischen Sicherheitsberaters, die Türkei solle die syrischen Kurden respektieren, hat der türkische Präsident strikt abgelehnt. „Es ist unmöglich, Boltons Botschaft aus Israel zu schlucken oder zu akzeptieren“, verkündete Erdogan am Dienstag (08.01.2019) vor den Abgeordneten seiner Partei in Ankara. Bolton hatte am Sonntag (06.01.2019) den Abzug der amerikanischen Truppen aus Syrien an Bedingungen geknüpft und Garantien für die Sicherheit ihrer kurdischen Verbündeten verlangt.

Erdogan verurteilte die Äußerungen Boltons, der am Dienstag zu Gesprächen nach Ankara gereist war, als „schweren Fehler“. „Wir werden sehr bald zur Tat schreiten, um die Terrorgruppen in Syrien zu neutralisieren“, drohte Erdogan. Die Türkei stuft die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) wegen ihrer engen Verbindungen zur Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als Terrororganisation ein und hat diese wiederholt militärisch angegriffen.

Die Vereinigten Staaten haben sich jedoch trotz der Kritik ihres NATO-Partners mit der Kurdenmiliz verbündet und unterstützen sie seit Jahren im Kampf gegen den IS mit Luftangriffen und Waffen. Die Kurden hatten sich als die mutigsten und fähigsten Kämpfer gegen den IS herausgestellt. Im Dezember 2018 stellte Präsident Donald Trump zwar überraschend in Aussicht, alle amerikanischen Soldaten aus Syrien zurückzuholen, da die IS-Miliz dort besiegt sei. Nach Kritik von Mitarbeitern und Verbündeten relativierte er diese Ankündigung jedoch inzwischen wieder.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, faz.net

Schlagwörter: Syrien; Donald Trump, Abzug, Truppen, Bürgerkrieg, Krieg, Kurden, Kurdenmiliz, Türkei, Allianzen, Verbündete, Recep Tayyip Erdogan, NATO, NATO-Partner, Islamischer Staat, IS, Extremisten, Terrororganisation
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