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Äthiopien: Steinmeier in Addis Abeba

 
Meldung vom 01.02.2019

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Äthiopien einen Besuch abgestattet. Dabei hat er in Aussicht gestellt, dass Deutschland den politischen Reformprozess in Äthiopien fördern werde. Zudem hat er sich für eine engere Zusammenarbeit ausgesprochen.

Steinmeier betonte in Addis Abeba, globale Herausforderungen könnten nur mit gemeinsamen Anstrengungen bewältigt werden. Im Fokus stünden dabei die Themen Klimawandel und Migration. Europäer und Afrikaner müssten gemeinsam an einem Strang ziehen und die Lebensumstände vor allem für junge Menschen erleichtern, erklärte der Bundespräsident. Er lobte die Reformen in Äthiopien. Er erkenne in Äthiopien ein Land im Aufbruch.

Das deutsche Staatsoberhaupt wurde von Präsidentin Sahle-Work willkommen geheißen und kam auch mit Regierungschef Abiy zusammen. Steinmeier wurde von einer Wirtschaftsdelegation eskortiert, zu der auch Spitzenmanager von Siemens und Volkswagen gehören. Wie VW angab, signierte der Konzern in Addis Abeba eine Absichtserklärung zur Entwicklung der Autoindustrie in Äthiopien. Darin ziehe man die Einrichtung einer Fahrzeugmontage ebenso in Betracht wie die Fertigung von Auto-Komponenten in dem Land sowie die Einführung App-basierter Fahrdienste wie Carsharing oder Mitfahrdienste.

In Äthiopien gibt es derzeit rund 105 Millionen Einwohner, zwei Drittel davon sind jünger als 25 Jahre. Gerade für die junge Bevölkerung bemüht sich der 42-jährige Abiy Lebensgrundlagen zu schaffen. Allerdings wird der Fortschritt im Land behindert durch eine schwach entwickelte Infrastruktur und wiederkehrende Dürreperioden. Das Durchschnittseinkommen der Menschen beläuft sich auf etwa 55 Euro pro Monat, viele fristen ein Dasein in extremer Armut. Wichtigste Einnahmequelle ist bisher der Export von Kaffee.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Deutschlandfunk“, dradio.de

Schlagwörter: Äthiopien, Frank-Walter Steinmeier, Klimawandel, Migration, BEsuch, Addis Abeba, Wirtschaft, Zukunft, Reformen, Abiy Ahmed