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Uganda: Paradies für Vögel

 
Meldung vom 20.02.2019

Uganda wird oft die Perle Afrikas genannt, weil das Land für seine außergewöhnlich schönen Naturphänomene bekannt ist. Unter anderem ist das Land ein Tourismusmagnet wegen seiner vielen dort lebenden Tierarten. Besonders wer Vögel liebt, kommt hier auf seine Kosten. Uganda ist mit 1.067 Vogelarten das vogelreichste Land Afrikas. Ornithologen, Hobby-Vogelkundler und Interessierte können hier schillernde, farbenfrohe und teils seltene Arten entdecken.

Uganda bietet beste Bedingungen, um Wildtiere zu beobachten. Besonders die in ihm beheimateten Berggorillas ziehen jährlich tausende Bewunderer an. Doch das ostafrikanische Land kann auch mit einer unglaublichen Vielfalt an Vögeln punkten: 1.067 verschiedene Arten leben hier ganzjährig oder zeitweise. Und eine Vogelart gibt es überhaupt nur in Uganda: den Foxweber. Der Vogel mit dem schwarz-weiß-gefärbten Gefieder ist besonders rar und im Osten des Landes zuhause.

Die große Vielfalt an Vogelarten lässt sich darauf zurückführen, dass Uganda mit einer vielfältigen Landschaft wahre Biotope für die gefiederten Freunde bietet: Seen, Flüsse, Berge, Sumpfgebiete, verschiedenste Wälder und Savannenebenen offerieren die unterschiedlichsten Lebensräume.

Sümpfe – unter anderem die Mabamba Sümpfe und das Ufer des Victoriasees – sind der beliebteste Lebensraum des Schuhschnabelstorchs. Der Vogel wirkt mit seinem grauen, unscheinbaren Federkleid und dem Schnabel, der einem Schuh ähnelt, als stamme er noch aus einer anderen Zeit. Im kompletten Gegensatz dazu steht die Grünbrustpitta, die vor allem durch ihre leuchtenden Farben ins Auge sticht. Sie ist, wie der Name bereits sagt, an ihrer grünen Brust erkennbar, leuchtet aber noch farbenfroh mit ihrem weißlichen Hals, einem roten Bauch und hell- und dunkelblauen Flügel. Sie ist vor allem im Kibale Nationalpark ansässig. Neben diesen beiden Vögeln haben es die Ornithologen bei einem Besuch in Uganda außerdem immer auf den Riesenturako abgesehen – die größte Turakoart. Zudem wird auch oft nach der Afrikanischen Binsenralle Ausschau gehalten.

Das Wappentier Ugandas – den Kronenkranich – können Urlauber mit etwas Glück während einer klassischen Pirschfahrt unter anderem im Queen Elizabeth Nationalpark sichten. Er tut sich durch seine helle Krone und den stolzen Gang hervor.

Obwohl die unterschiedlichen Vogelarten in den verschiedensten Landesteilen zu finden sind, eignen sich vor allem auch die ugandischen Nationalparks zur Beobachtung der Federtiere. Reisende haben beispielsweise im Regenwald des Semliki Nationalparks gute Chancen, die schönen Objekte vor die Linse zu bekommen: Insgesamt sind im Park mehr als 400 Vogelarten beheimatet. Im Kidepo Valley Nationalpark, der sich im Nordosten Ugandas befindet und aus weiten Savannen mit einem beeindruckenden Bergmassiv im Hintergrund besteht, wurden 470 Arten von Vögeln gezählt. 60 von ihnen sind nirgendwo sonst in Uganda ansässig.

Uganda befindet sich im Herzen des Kontinentes Afrika am Äquator und kann mit einigen der größten Attraktionen Afrikas aufwarten: Unter anderem kann hier die größte Population an Berggorillas bewundert werden. Ferner locken die Ruwenzoriberge, die UNESCO Weltnaturerbe sind, Naturliebhaber an. In Uganda befinden sich vier der größten sieben Seen Afrikas und mit dem Victoriasee der drittgrößte See der Welt und die Quelle des Nils. Mit über 1.060 Vogelarten gilt Uganda als das vogelreichste Land Afrikas. Außerdem sind die „Big Five“ („Die großen Fünf“: Löwen, Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden), weitere Primaten und verschiedenste Reptilien in Uganda beheimatet.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Semliki Nationalpark, Uganda




Quelle: „Frankfurt Live“, www.frankfurt-live.com

Schlagwörter: Uganda, Tiere, Arten, Vögel, Natur, Ornithologen, Biotope, Sümpfe, Savannen, Berggorillas, Safari, Seen, Victoriasee, Vielfalt, Artenvielfalt, The Big Five, Tierliebhaber, Vogelkundler, Reise