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Äthiopien: Weltweit schlechtester Verdienst in der Textilindustrie – Näherinnen erhalten Hungerlohn

 
Meldung vom 07.05.2019

Die Angestellten in der Textilindustrie in Äthiopien erhalten einem Expertenbericht zufolge im weltweiten Vergleich den geringsten Lohn.

Sie bekamen im Durchschnitt einen Grundlohn von etwa 26 Dollar monatlich ausgezahlt und könnten davon kaum ihr Existenzminimum bestreiten, beanstanden Autoren des Center for Business and Human Rights an der New York University. Die Branchenlöhne in anderen Ländern fielen im Vergleich dazu deutlich höher aus. So bekämen Arbeiterinnen und Arbeiter in der Textilindustrie in Kenia im Durchschnitt 207 Dollar pro Monat, in China 340 Dollar.

Dabei ist die Textilindustrie in Äthiopien ein stark expandierender Wirtschaftszweig. Beispielsweise nähen Frauen in Äthiopien für eine südkoreanische Textilfirma Sportjacken und Outdoor-Hosen für den europäischen und amerikanischen Markt.

Die Zahlen und Fakten des Berichts wurden nach Angaben der Autoren bei einem Besuch im äthiopischen Industriepark Hawassa erhoben, in dem 25.000 Menschen tätig sind.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Deutschlandfunk“, dradio.de

Schlagwörter: Äthiopien, Textilindustrie, Näher, Näherinnen, Wirtschaft, Löhne, Ausbeutung, Verdienst, Menschenrechte, Arbeitsrechte, Arbeitnehmer