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Uganda: Ebola kehrt zurück

 
Meldung vom 21.06.2019

Uganda ist in Alarmbereitschaft. Erneut werden Ebola-Fälle in dem Land gemeldet. Nach dem Ausbruch im Kongo wird Ebola über die Landesgrenzen hinaus übertragen. Nun gibt auch das Gesundheitsministerium im Nachbarland Tansania eine Warnung vor einer Epidemie heraus.

Nachdem zwei Menschen in Uganda an den Folgen von Ebola gestorben sind, rechnet die Regierung im Nachbarland Tansania mit einem Übergreifen der Seuche. „Ich möchte die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass in unserem Land die Gefahr einer Ebola-Epidemie besteht“, sagte die tansanische Gesundheitsministerin Ummy Mwalimu.

Demnach seien die Regionen Kagera, Mwanza und Kigoma im Nordwesten Tansanias an der Grenze zu Uganda und der Demokratischen Republik Kongo die Gebiete mit dem höchsten Ansteckungsrisiko. Jedoch sei das gesamte Land bedroht, da die Krankheit sehr leicht und sehr schnell übertragen werde. Bislang wurde in Tansania allerdings noch kein Fall von Ebola gemeldet.

Eine internationale Ausbreitung ist die Vorbedingung dafür, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den internationalen Gesundheitsnotstand ausspricht. Für die WHO ist die Grundlage dafür allerdings immer noch nicht gegeben. Das hatte die Organisation kürzlich in Genf bekannt gegeben.

Zugleich machten Experten darauf aufmerksam, dass weiterhin nicht ausreichend finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung stünden, um die Epidemie unter Kontrolle zu bekommen. Deshalb sei nicht ausgeschlossen, dass Ebola sich in den Nachbarländern des Kongo ausbreiten könne.

Zuerst war die Epidemie vor zehn Monaten in der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen. Seit vergangenem August steckten sich dort mehr als 2.000 Menschen mit dem Virus an, mindestens 1.400 Patienten erlagen den Folgen der Krankheit. Der Ausbruch der Krankheit im Kongo wird als der zweitgrößte der Geschichte des Virus gelistet.

Zuletzt griff die Krankheit auch auf Uganda über. Dort wurden bislang drei Fälle gemeldet, ein fünfjähriger Junge und seine Großmutter starben. Zwar haben die Gesundheitsbehörden in Uganda in den vergangenen Monaten zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um einer Ausbreitung der Krankheit vorzubeugen. So wurden Reisende an den offiziellen Grenzübergängen gesundheitlich untersucht. Allerdings konnten die beiden Todesopfer offenbar unbemerkt die Grenze vom Kongo nach Uganda überqueren.

Direkt danach wurde eine Einsatztruppe vom Ministerium und der WHO aufgestellt, um weitere Personen ausfindig zu machen, die infiziert sein könnten. Im Ausbruchsgebiet im Kongo hat man sich außerdem daran begeben, einen experimentellen Impfstoff auszuprobieren. Bisher erhielten mehr als 130.000 Menschen den Impfstoff. Auch wenn endgültige Ergebnisse noch ausstehen, sagen die Forscher dem Impfstoff eine hohe Wirksamkeit nach. Doch mangelndes Vertrauen in die Behörden macht den Kampf gegen Ebola immer wieder sehr schwer.

Trotz der internationalen Maßnahmen kommt es weiterhin zu neuen Infektionen. Dies lässt sich auch auf Fehlinformationen und Widerstände in der Bevölkerung zurückführen. In der Bevölkerung der seit vielen Jahren instabilen Region ist Misstrauen gegen die Behörden tief verwurzelt. So kursieren Fehlinformationen und Gerüchte, die zur Folge haben, dass sich Infizierte nicht sofort in medizinische Betreuung begeben und so weitere Menschen anstecken.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Ebola-Fälle auch in Uganda




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Zeit Online“, zeit.de

Schlagwörter: Uganda, Ebola, Ebola-Ausbruch, Infektion, Epidemie, Krankheit, Seuche, Kongo, Tansania, Tote, Weltgesundheitsorganisation, Impfung, Impfstoff