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Syrien: Schwere Luftangriffe auf syrische Städte

Meldung vom 12.07.2019

In Syrien gehen die Luftangriffe weiter. Die Schlacht um die letzten Rebellen-Hochburg Idlib ist auf dem Höhepunkt. Hierzulande erfährt kaum einer mehr etwas darüber, weil die deutschen Medien nicht mehr darüber berichten. Bei den Gefechten zwischen Rebellen und Regime-Truppen sowie Luftangriffen auf zivile Wohngebiete sind in der syrischen Region Idlib seit Montag (08.07.2019) fast 200 Menschen getötet worden.

Etwa 110 der Opfer sind Soldaten des syrischen Herrschers Baschar al-Assad und teils islamistische syrische Rebellen. Sie kamen bei Kämpfen um den strategisch wichtigen Ort Hamamiyat ums Leben, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte offiziell bekannt gab. Rebellen hatten den Ort und seinen Hügel am Mittwoch besetzt. Assad-Kräfte brachten ihn am Donnerstagabend wieder unter ihre Kontrolle.

Gleichzeitig brachten die syrische und russische Luftwaffe die größten Städte in der Region mit schweren Luftangriffen in Bedrängnis: Idlib, Maarat al-Numaan, Sarakib und Ariha. Dabei verloren seit Wochenbeginn mehr als 60 Zivilisten ihr Leben, die Hälfte davon Kinder.

Zudem griffen die Kampfjets erneut fünf Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen, eine Bäckerei und eine Wasseraufbereitungsanlage an, um den Menschen in der Region die Existenzgrundlage zu rauben.

Ein Sprecher der in Idlib tätigen Hilfsorganisation UOSSM sagte: „Die fortwährenden Angriffe auf medizinische Einrichtungen in den letzten Monaten beeinträchtigen die medizinische Infrastruktur in Nordsyrien. Jeder Arzt hat Angst, seine Arbeit aufzunehmen, da er weiß, dass dies sein letzter Tag sein könnte. Die Luftangriffe auf Krankenhäuser und Mitarbeiter hören nie auf.“

Auch UN-Generalsekretär António Guterres hat am Freitag (12.07.2019) die jüngsten Luftangriffe auf Krankenhäuser und andere zivile Einrichtungen im umkämpften Nordwesten Syriens stark kritisiert. Zivilisten und zivile Einrichtungen hätten laut Völkerrecht in Konflikten das Recht auf Schutz, betonte Guterres in einer am Freitag in Genf verbreiteten Erklärung. Wer dieses Recht verletze, müsse zur Rechenschaft gezogen werden.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Bild“, bild.de

Schlagwörter: Syrien, Luftangriffe, Idlib, Tote, Zivilisten, Rebellen, Rebellen-Hochburg, Baschar al-Assad, António Guterres, Islamisten, Gefechte