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Indien: Monsun setzt ganze Dörfer unter Wasser

 
Meldung vom 16.07.2019

In dem großen Land Indien werden die Menschen derzeit durch furchtbare Wetterextreme geplagt. Während in einem Teil Indiens wegen anhaltender Trockenheit die Wasserversorgung einer Millionenstadt zusammengebrochen ist, und die Menschen mit Trinkwasser-Zügen versorgt werden müssen, gehen im Norden des Landes überaus heftige Monsun-Regenfälle nieder. Häuser brechen ein, Wassermassen überfluten ganze Dörfer. Und das betrifft gleich mehrere asiatische Länder. Mehr als 100 Menschen starben bislang an den Folgen des Monsuns.

Mehr als 130 Menschen sind bereits durch den heftigen Monsunregen in Südasien getötet worden. In den sieben betroffenen indischen Bundesstaaten verloren seit Beginn des starken Regens am vergangenen Mittwoch (10.07.2019) bereits 51 Menschen bei Erdrutschen oder Überschwemmungen ihr Leben, wie die Behörden bekannt gaben. In Nepal vergrößerte sich die Opferzahl der Polizei zufolge zu Wochenbeginn auf 65. In Bangladesch überschwemmten die Wassermassen verstärkt nördliche Bezirke; damit muss man die Zahl der Toten von zuletzt 16 auch dort wohl nach oben korrigieren.

In Indien suchten die heftigen Regenfälle vor allem die nördlichen und östlichen Bundesstaaten wie Uttar Pradesh, Bihar und Assam heim. Dort seien 4,5 Millionen Menschen direkt mit Erdrutschen, Überschwemmungen oder einstürzenden Häusern konfrontiert, teilten die Behörden mit. In Assam wurden 17.000 Menschen aus ihren Häusern evakuiert und kamen in staatlichen Notunterkünften unter. Meteorologen sagen für die kommenden zwei Tage weiteren Niederschlag im Nordosten des Subkontinents voraus.

Wie die Behörden angaben, stürzte ein vierstöckiges Gebäude an einem Hang nahe des Ferienortes Shimla im Bundesstaat Himachal Pradesh am Sonntag (14.07.2019) ein, nachdem tagelang Dauerregen herrschte. Mindestens zwölf Menschen starben bei dem Unglück. Rettungskräfte bemühten sich, in den Trümmern noch nach mindestens sieben Vermissten zu suchen.

Im nördlichen Nachbarstaat Nepal wurde in 30 der 77 Bezirke verstärkter Regenfall verzeichnet, darunter auch in der Hauptstadt Kathmandu. 30 Menschen galten als vermisst, weitere 38 erlitten Verletzungen. Mehr als 1.400 Menschen mussten in den zurückliegenden drei Tagen in verschiedenen Regionen des Landes geborgen werden, sagte Polizeisprecher Ramesh Thapa. In dem entlegenen Bezirk Dolpa im Nordwesten Nepals verschüttete ein Erdrutsch am Sonntag neun Menschen. Dort liefen die Bergungsarbeiten am Montag auf Hochtouren. „Ein Kind konnte gerettet werden, und einige Leichen wurden geborgen“, erklärte der Polizeisprecher. „Aber wir haben noch keine Details“.

In Bangladesch litt besonders der Norden unter dem heftigen Monsunregen. Jüngste Angaben über Opfer konnten noch nicht gemacht werden. Bis Samstag waren Behördenangaben zufolge mindestens 16 Menschen dort gestorben.

Die Monsunzeit in Südasien erstreckt sich gewöhnlich von Juni oder Juli bis September. Zwar ist der Regen für die Landwirtschaft unbedingt notwendig. Doch je nach Heftigkeit des Regens richtet er auch immer wieder große Zerstörung an. Jedes Jahr fallen dem Monsun hunderte Menschen zum Opfer.


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 Zahlreiche Tote und Verletzte durch Monsunregen




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Indien, Monsun, Erdrutsche, Tote, Niederschlag, Klima, Klimawandel, Wetterextreme, Überschwemmungen, Wassermassen