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Syrien: USA wollen Ölfelder vor der IS-Terrormiliz schützen

 
Meldung vom 25.10.2019

Die USA wollen sich erneut in den Syrien-Konflikt einmischen. Nach dem überraschenden Truppenabzug aus Syrien folgt nun die ebenso überraschende Mitteilung der USA, Panzerverbände ins Land zu entsenden, um Ölfelder vor der IS-Terrormiliz zu verteidigen. Russland sieht diesen neuen Kurs mit Sorge.

Die Ölfelder im Osten Syriens gehören zu den größten Einnahmequellen des Landes. 2014 hatte die IS-Terrormiliz die Ölfelder in der Provinz Deir Essor erobert und damit Millionenbeträge beiseite geschafft, ehe eine US-geführte Anti-IS-Allianz die Dschihadisten 2017 wieder verdrängen konnte. Damit die Terroristen nicht erneut Kontrolle über die Ölfelder gewinnen, wollen die USA nun zusätzliches Militär in den Osten Syriens stationieren.

Man werde Truppen und gepanzerte Fahrzeuge aussenden, sagte US-Verteidigungsminister Mark Esper am Rande des NATO-Treffens in Brüssel. Zur Anzahl und Ausstattung nannte er keine Details. Aus dem Pentagon konnte man vernehmen, es würden höchstwahrscheinlich aber auch Panzerverbände zum Einsatz kommen. Dem US-Sender Fox News zufolge sollen die zusätzlichen Kräfte aus einer Einheit mobilisiert werden, die sich bereits im Nahen Osten befindet.

Über den militärischen Kurs der USA wurde viel diskutiert, nachdem Präsident Donald Trump vor knapp drei Wochen die US-Truppen aus Syrien abgezogen hatte. Damit eröffnete er den Weg für den Einmarsch türkischer Truppen in den Nordosten Syriens, der sich gegen die Kurdenmiliz YPG in der Region richtet. Die YPG galt lange als engste US-Verbündete und dominiert die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die derzeit die Ölfelder beaufsichtigen.

Angesprochen auf den Zick-Zack-Kurs in der Syrien-Strategie der USA, entgegnete Esper, die Mission sei immer gewesen, einem Wiedererstarken des IS entgegenzuwirken. „Diese Mission bleibt unverändert.“

Russland nahm die geplante US-Truppenpräsenz an den Ölfeldern mit Skepsis auf. Es löse eine gewisse Besorgnis aus, dass aus den USA in Bezug auf Syrien immer wieder gegensätzliche Signale kämen, erklärte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der Agentur Interfax zufolge in Moskau. Man sei in Sorge, dass dahinter der Plan stehen könnte, weiter Druck auf die „rechtmäßige Führung in Damaskus“ auszuüben.

Die Regierung von Syriens Machthaber Baschar al-Assad hat schon seit Jahren mit Energie-Versorgungsengpässen zu kämpfen. Die Wirtschaft des Landes wird seit Beginn des Bürgerkriegs durch ein internationales Ölembargo geschwächt. Seit Anfang des Jahres versiegten zudem auch noch die iranischen Öllieferungen. Assads Regierung hätte also durchaus großen Druck, die Ölfelder in Deir Essor wieder in seinen Besitz zu bringen.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Syrien, USA, Ölfelder, Panzer, Panzerverbände, Russland, Donald Trump, Türkei, Einmarsch, Energie, Ressource, Engpässe, Öl, Baschar al-Assad