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Global: Südliches Afrika vertrocknet

Meldung vom 19.11.2019

Alarmierende Nachrichten aus dem Süden Afrikas: Die Trockenheit in vielen afrikanischen Ländern bringt Mensch und Tier in Lebensgefahr. Simbabwe leitet jetzt eine der größten Wildtier-Umsiedlungsaktionen seiner Geschichte ein.

Verhungert und nur noch ein Haufen aus Haut und Knochen: Am Rande der ausgetrockneten Wasserlöcher ist der simbabwische Hwange-Nationalpark übersät mit Elefanten-Kadavern zuhauf. Die Bilder sind beklemmend: Auf Videos aus dem Schutzgebiet sind Dickhäuter zu erkennen, die im Todeskampf liegen. Nun sollen hunderte Tiere in Regionen mit mehr Regen gebracht werden.

Schon jetzt sind mehr als 200 Elefanten aufgrund der verheerenden Dürre in dem afrikanischen Binnenstaat gestorben. Sie wird als eine der schlimmsten seit Jahren eingestuft und stürzt in der Region auch andere Länder wie Sambia, Botswana, Angola oder Namibia ins Elend.

Die Staatengemeinschaft des Südlichen Afrikas (SADC) bewertet die aktuelle Dürre als Folge des Klimawandels. In großen Teilen von Angola, Botsuana, Namibia, Südafrika, Sambia und Simbabwe wurden die niedrigsten Niederschläge seit 1981 verzeichnet. Für die Menschen dort hat das lebensbedrohliche Konsequenzen.

In den kommenden sechs Monaten werden rund 45 Millionen Menschen in den 16 SADC-Staaten mit Hunger konfrontiert sein, meint das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) Ende Oktober 2019. Es müsse nicht nur Nahrung für Millionen von Menschen bereitgestellt werden, sondern man müsse auch in Maßnahmen investieren, mit denen Klimaextreme wie Dürren, Überflutungen und Stürme neutralisiert werden können.

Für einige Elefanten hat Simbabwe nun eine schnelle Maßnahme ergriffen. Das Land hat ein Projekt in der Art von einer Arche Noah vor. In einer der größten Umsiedlungsaktionen des Landes sollen rund 600 von Hunger und Durst geschwächte Elefanten in andere Gebiete evakuiert werden – zusammen mit 2.000 Impala-Springböcken, 50 Büffeln, 40 Giraffen und Dutzenden Löwen. Die auf knapp drei Millionen Euro geschätzte Aktion wird von diversen Natur- und Umweltorganisationen mit unterstützt und finanziert.

„Wir haben Genehmigungen für die Umsiedlung der Tiere in verschiedene Regionen des Landes erteilt, wo die Regenfälle etwas stabiler sind“, erklärte der Sprecher der Nationalparkverwaltung, Tinashe Farawo. Verantwortlich für die große Not ist vor allem die Dürre, aber nicht nur. In Hwange gibt es einfach zu viele Elefanten: Der Park und Lebensraum ist auf 14.000 Tiere ausgerichtet – aktuell leben dort aber 53.000 Elefanten.

Zwar haben Ranger im Hwange-Nationalpark wie anderswo angefangen, Wasser aus Bohrlöchern zu pumpen, aber es ist nicht genug, um den Durst aller Dickhäuter zu stillen. Zudem reicht die Vegetation, die wegen der ausbleibenden Niederschläge teilweise verdorrt ist, zur Ernährung der Tiere bei weitem nicht aus.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Aargauer Zeitung“, aargauerzeitung.ch

Schlagwörter: Globale Projekte, Dürre, Tiere, Hunger, Wasser, Ressource, Regen, Niederschlag, Klima, Klimawandel, Umsiedlung, Elefanten, Simbabwe, Nationalpark, Hwange