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Kenia: Drei Tote bei Terrorangriff auf Militärbasis

 
Meldung vom 06.01.2020

Kenia wurde erneut durch einen Terrorangriff erschüttert. Bei einer Attacke der Terrormiliz Al-Schabaab auf einen Militärstützpunkt in Kenia, an dem sich einheimische und US-Soldaten befinden, wurden drei US-Amerikaner getötet, zwei erlitten Verletzungen. Der gewaltsame Übergriff ereignete sich am Sonntag (05.01.2020) in den frühen Morgenstunden.

Ziel der Attacke war der Flugplatz im Camp Simba, einem in der Manda-Bucht in Lamu County an der kenianischen Küste befindlichen Stützpunkt. Die Grenze zu Somalia liegt sehr nahe. Bei den Opfern dreht es sich um einen US-Soldaten und zwei Mitarbeiter eines Dienstleisters des US-Militärs. Zwei weitere US-Soldaten trugen Verwundungen davon, wie die für Afrika-Einsätze zuständige Kommandozentrale der US-Streitkräfte (AFRICOM) nun bestätigte. Die Verwundeten seien außer Lebensgefahr und würden derzeit ausgeflogen, hieß es in einer Erklärung.

„Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Familien und Freunden unserer Kameraden, die heute ihr Leben verloren haben“, versicherte AFRICOM-General Stephen Townsend. Das US-Militär kündigte an, es werde die für den Angriff verantwortliche somalische Terrorgruppe zur Verantwortung ziehen. Die USA würden weiterhin alles Erforderliche dafür unternehmen, dass die Terrormiliz sich kein Rückzugsgebiet in Ostafrika einrichten könne, um Anschläge zu planen, erklärte er weiter.

Bei der Attacke sollen sechs Flugzeuge beschädigt worden sein. Der Flugplatz werde für Einsätze wie die Ausbildung afrikanischer Verbündeter, die Bewältigung von Krisen und den Schutz der amerikanischen Interessen in der strategisch wichtigen Gegend benötigt, heißt es weiter in der Mitteilung.

Das 2004 gegründete Camp Simba dient vermutlich als Plattform für die US-amerikanischen Operationen in Somalia und im Jemen, einschließlich der US-Drohnenangriffe. Der Stützpunkt ist seit mehr als zehn Jahren in Funktion. Laut Angaben aus dem Pentagon halten sich dort weniger als 100 US-Soldaten auf.

Die Al-Schabaab-Miliz zeigte sich verantwortlich für den Angriff auf den Flugplatz. Sie verkündete, ein „Trupp Elitesoldaten“ der „Märtyrerbrigade“ habe eine Basis des „amerikanischen Kreuzzugs gegen den Islam“ gestürmt. Sie verbreitete auch Fotos, auf denen ein brennendes Kleinflugzeug erkennbar ist.

Im Internet waren kurz nach dem Angriff Videos und Bilder abrufbar, auf denen schwarzer Rauch über dem Flugplatz aufsteigt. Die kenianische Armee hatte nach der Attacke bestätigt, dass die Al-Schabaab-Kämpfer vorhatten, das Gelände des Flugplatzes am Indischen Ozean zu besetzen. Diese Operation sei erfolgreich zurückgeschlagen worden. Vier der Terroristen wurden dabei erschossen. „Der Flugplatz ist sicher“, lautete es weiter.

Die kenianischen Truppen unterstützen seit 2011 maßgeblich die Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM), welche der somalischen Regierung in ihrem Kampf gegen die islamistische Al-Schabaab den Rücken stärken soll. Deshalb ist Kenia ebenfalls ins Visier jener sunnitischen Fundamentalisten geraten, die nun auch dort bereits mehrmals Terroranschläge durchgeführt haben.






Quelle: „RT Deutsch“, www.deutsch.rt.com

Schlagwörter: Kenia, Al-Schabaab, Al-Shabab, Militärbasis, Angriff, Tote, USA, US-Amerikaner, Camp Simba, Lamu, Somalia, US-Soldaten, Drohnen-Angriffe, Islamisten, Terror, Terror-Angriff, Flugplatz