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Kenia: Al-Schabaab-Miliz richtet vier Schulkinder hin

Meldung vom 09.01.2020

Sie machen noch nicht einmal Halt vor Kindern – erneut hat sich die Al-Schabaab-Miliz einen überaus grausamen Angriff zuschulden kommen lassen. Die Extremisten haben vier Schulkinder in Kenia getötet und eine Mobilfunkstation gestürmt. Wegen der Summe der Angriffe zum Jahresbeginn 2020 verstärken die USA nun ihre Truppenpräsenz in Kenia.

Zwei Tage nach ihrem tödlichen Angriff auf einen kleinen US-Stützpunkt am indischen Ozean, bei dem drei US-Amerikaner umgebracht wurden, hat die somalische Terrormiliz Al-Schabaab erneut in Kenia Terror und Schrecken verbreitet und vier Kinder getötet. Als Reaktion darauf haben die USA die Anzahl ihrer Soldaten am Camp Simba nun vergrößert. Das für Operationen in Afrika zuständige Befehlszentrum Africom entsandte Soldaten der East Africa Response Force nach Manda Island, um den kleinen, aber strategisch wichtigen Außenposten zu stabilisieren.

Kämpfer der Extremisten drangen am Dienstag (07.01.2020) in den Schlafsaal einer Schule in der Provinz Garissa ein, die sich an der Grenze zu Somalia befindet. Dort streckten sie vier Schüler nieder, zwei weitere wurden verwundet. Eine Frau berichtete Reportern, die Extremisten seien in der Nacht gekommen und hätten „Allahu akbar“ geschrien, als sie das Feuer eröffneten.

Am selben Tag griff ein Al-Schabaab-Kommando eine Handymastenanlage des kenianischen Anbieters Safaricom an. Sicherheitskräfte, die die Anlage gegen den Angriff verteidigten, töteten zwei der Angreifer, gab die örtliche Polizei bekannt. Noch wird geprüft, ob die Attacken auf die Schule und auf die Mobilfunkanlage von den gleichen Tätern durchgeführt wurden.

Schon in der Vergangenheit hatte die somalische Terrorgruppe Al-Schabaab gerade um den Jahreswechsel ihren Kriegszug besonders aggressiv verfolgt. Im Januar 2019 führten Extremisten in der Hauptstadt Nairobi einen Terroranschlag auf ein Hotel mit zahlreichen ausländischen Gästen durch. Dabei kamen mehr als 20 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen Kenianer.

Anfang 2020 gerieten zwei Reisebusse ins Visier der Extremisten, die von der Hafenstadt Mombassa am indischen Ozean nach Lamu County unterwegs waren. Die Kämpfer zückten ihre Schnellfeuergewehre und töteten vier Insassen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Kenia, Al-Schabaab, Al-Shabab, Islamisten, Extremisten, Terror, Schulkinder, Kinder, Schule, Garissa, Camp Simba, USA, Truppen, Truppenpräsenz
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