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Südsudan: Neuer Erzbischof ruft Rebellen und Regierung zur Versöhnung auf

Meldung vom 10.01.2020

Der neue Erzbischof von Juba im Südsudan, Stephen Ameyu Martin Mulla, hat an die Regierungssoldaten und Ex-Rebellen im Südsudan appelliert und sie gebeten, sich zu versöhnen. Es sei der Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen und durch eine Kooperation endlich den lang ersehnten Frieden einzuleiten.

„Vergesst die Vergangenheit und wählt die Versöhnung“, rief er die Kämpfer zu Beginn ihrer gemeinsamen Ausbildung auf, wie das katholische Nachrichtenportal ACI Africa (07.01.2020) berichtet. Durch gegenseitige Annäherung könnten die früheren Rivalen ein „neues Kapitel“ für den Südsudan aufschlagen und sich daran beteiligen, Frieden in das bisherige „Land des Chaos“ zu bringen, so Ameyu.

Der 55-Jährige wurde nach dem Amtsverzicht seines Vorgängers Mitte Dezember 2019 von Papst Franziskus zum neuen Erzbischof von Juba bestimmt. Er stand bislang dem benachbarten Bistum Torit vor.

Kurz nach der Unabhängigkeitserklärung 2011 war im Südsudan ein ethnisch und politisch motivierter Bürgerkrieg aufgelodert. Die Hoffnung haben die rund elf Millionen Südsudanesen nun auf ein reaktiviertes Friedensabkommen zwischen Präsident Salva Kiir Mayardit und Oppositionsführer Riek Machar gesetzt. Zuvor war die Bildung einer gemeinsamen Regierung zweimal fehlgeschlagen, zuletzt im November 2019.

Am Wochenende forderten mehrere Geberstaaten die Politiker der südsudanesischen Regierung dazu auf, der neuen Frist im Februar zu entsprechen. Im November kündigten Franziskus und der anglikanische Primas Justin Welby ihren Besuch für den Fall an, dass Kiir und Machar bis Frühjahr 2020 eine Übergangsregierung aufstellen können.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: domradio.de

Schlagwörter: Südsudan, Erzbischof, Versöhnung, Bürgerkrieg, Stephen Ameya Martin Mulla, Salva Kiir, Riek Machar, Friedensabkommen, neue Regierung, Katholische Kirche, Juba, Papst, Franziskus