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Indien: Fall ins Bodenlose

Meldung vom 04.09.2020

Die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt ist mit dem wohl tiefsten Einbruch ihrer Geschichte konfrontiert. Wegen der Maßnahmen gegen das Corona-Virus befand sich das Land zwischenzeitlich fast vollkommen im Stillstand. Doch noch immer kommen täglich zehntausende Neuinfektionen hinzu.

Indiens Wirtschaft befindet sich in einem massiven Abwärts-Sog wegen der Corona-Krise. Von April bis Ende Juni 2020 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) angesichts eines strikten Lockdowns um 23,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geschrumpft, wie das Statistikbüro des Landes angab. Es gehe demnach für das zweitbevölkerungsreichste Land um den größten Rückgang in einem Quartal seit Beginn der Veröffentlichung vierteljährlicher Daten im Jahr 1996.

„Dieses Jahr stehen wir vor einer außergewöhnlichen Situation“, hatte Finanzministerin Nirmala Sitharaman jüngst bei einer Regierungsveranstaltung zugegeben. „Wir haben es mit einem Akt Gottes zu tun.“ Indiens Volkswirtschaft nimmt den Rang der drittgrößten in Asien und der fünftgrößten in der Welt ein. Ein strikter Lockdown hatte die wirtschaftlichen Aktivitäten zwischenzeitlich vollständig heruntergefahren und Millionen Menschen in die Arbeitslosigkeit getrieben. Viele Menschen befürchten sogar zu verhungern.

Inzwischen bemüht sich Indien um Lockerungen – in der Hoffnung, damit die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Gleichzeitig liegt aber eine hohe Zahl an registrierten Neuinfektionen vor. Kürzlich verzeichnete das 1,3-Milliarden-Einwohner-Land mehr als 78.000 Infektionen an einem Tag – so viele wie bislang in keinem anderen Land. Insgesamt wurden in Indien im Verlauf der Krise bislang mehr als 3,6 Millionen Corona-Fälle registriert – nur Brasilien und die USA müssen mit noch höheren Zahlen ringen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

Schlagwörter: Indien, Corona, Corona-Virus, Pandemie, Wirtschaft, Einbruch, Arbeitslosigkeit, Maßnahmen, Lockdown, Stillstand, Volkswirtschaft, Gesundheit, Bruttoinlandsprodukt, Neuinfektionen