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Global: Zentralamerika – Unwetter „Eta“ fordert 200 Tote

 
Meldung vom 09.11.2020

In Mexiko, Guatemala, Honduras, Panama, Costa Rica und Nicaragua hat das Unwetter „Eta“ viele Menschenleben gekostet und große Schäden verursacht.

Bei schweren Unwettern in Zentralamerika sind Schätzungen zufolge mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl wird vermutlich noch steigen. Zuletzt hat es den mexikanischen Bundesstaat Chiapas hart getroffen und 20 Menschen starben dort. Zudem wurden 900 Häuser beschädigt.

Die Unwetter haben auch in Guatemala, Honduras, Panama, Costa Rica und Nicaragua große Zerstörung angerichtet. Tausende Menschen versuchten, sich vor dem Sturm und den Überflutungen in Sicherheit zu bringen oder saßen fest und mussten auf Hilfe warten. Der Gouverneur von Chiapas, Rutilio Escandan Cadenas, versprach baldige humanitäre Hilfe wie Lebensmittelpakete. Außerdem habe man Notunterkünfte eingerichtet. Viele Menschen sind derzeit noch von jeglicher Hilfe abgeschnitten und haben kein Trinkwasser und nichts zu essen.

Die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage hätten Erdrutsche ausgelöst und fünf Flüsse über das Ufer treten lassen, hatte der Zivilschutz des mexikanischen Bundesstaates, der an Guatemala grenzt, mitgeteilt. Zahlreiche Überschwemmungen waren die Folge, Infrastruktur war blockiert. 13 Erdrutsche hätten Straßen verschüttet. Zehn Tote in Chiapas mussten aus einem Fluss geborgen werden. Die anderen zehn, unter ihnen mindestens drei Kinder, starben in vier anderen Orten.

Die heftigen Regenfälle im Süden Mexikos werden durch eine Kaltfront und das tropische Tiefdruckgebiet „Eta“ bewirkt. In Guatemala rechnet man mit Dutzenden Toten – darunter allein 100 in einem Dorf, das von einem Erdrutsch erfasst wurde. In Honduras sind mindestens 20 Tote, in Panama fünf sowie in Costa Rica und Nicaragua jeweils zwei Tote zu beklagen.

Viele haben sich auf Hausdächer gerettet und verfügten dort weder über Trinkwasser noch Nahrung. Sie konnten nichts anderes tun, als darauf zu warten, gerettet zu werden. Auf Videos des guatemaltekischen Militärs etwa sind dramatische Rettungsszenen von Familien auf Hausdächern erkennbar. In Honduras evakuierten Soldaten und Polizisten die Menschen mit Schnellbooten und Helikoptern aus den besonders betroffenen Regionen. Allerdings konnten die Einsatzkräfte offenbar nicht alle Opfer des Unwetters in der armen Region erreichen. Die Zugänge sind vielerorts problematisch.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Globale Projekte, Eta, Unwetter, Wirbelsturm, Überflutung, Kaltfront, Erdrutsche, Tote, Evakuierung, Rettung, Rettungskräfte, Helikopter