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Nicaragua: Hurrikan „Iota“ hinterlässt zerstörte Landschaft

 
Meldung vom 01.12.2020

Erdrutsche, Überschwemmungen, zerstörte Häuser: Der Hurrikan „Iota“ hat besonders in Nicaragua hart zugeschlagen. Etwa 4,6 Millionen Menschen in Zentralamerika sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Zahl der Todesopfer in Zentralamerika wird auf mindestens 44 beziffert. In Nicaragua sind nach Angaben der Behörden allein 21 Tote zu beklagen. Sie ertranken in den Fluten, wurden unter den Trümmern ihrer Häuser begraben oder erstickten in den Schlammmassen.

Der Sturm „Eta“ war kaum abgezogen, da wurden die Länder Mittelamerikas von einem neuen Hurrikan geplagt. Die Wassermassen, die „Iota“ mit sich führte, rissen ganze Wohngebiete mit sich.

Als Wirbelsturm der Kategorie vier – mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde – traf „Iota“ zunächst in Nicaragua auf Land. Bilder zeigten reißende Stromschnellen, völlig überflutete Straßen und Wohngebiete sowie fortgerissene Brücken. Zahlreiche Stromausfälle wurden gemeldet und viele Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten.

Mehr als 60.000 Menschen wurden den Angaben zufolge in Nicaragua in Notunterkünfte evakuiert. Die Meteorologen warnten die Bevölkerung schon zuvor vor katastrophalen Sturzfluten und Erdrutschen in mehreren Ländern Mittelamerikas. Die Zivilschutzbehörde von Honduras, Copeco, ermahnten alle Menschen in der Nähe der Flüsse Ulúa, Chamelecón und Cangrejal, die Gebiete sofort zu verlassen. Die Pegel stiegen in rasanter Geschwindigkeit – man müsse sich auf weitläufige, katastrophale Überschwemmungen einstellen.

Der Boden war in vielen Gebieten schon vor Ankunft von „Iota“ mit Wasser getränkt. Der Vorgänger „Eta“ hatte am 3. November eine Schneise der Verwüstung durch Nicaragua gezogen. Ganze Landstriche wurden überflutet und verwüstet. Tausende Familien mussten zusehen, wir ihr Zuhause zerstört wurde, mehr als eine Million Menschen sind nun auf Hilfe von außen angewiesen.

Der Hurrikan entwurzelte Bäume und zerstörte landwirtschaftliche Flächen. Besonders desaströs sind die Schäden in Bilwi, der größten Stadt an der nördlichen Karibikküste Nicaraguas. Alle Häuser, die „Eta“ nicht umgestürzt habe, seien nun durch „Iota“ endgülitg zerstört, sagte Yamil Zapata von der Regionalregierung. Tausende Menschen seien dort obdachlos geworden, die Strom- und Wasserversorgung der Stadt sei kollabiert.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Zeit Online“, zeit.de

Schlagwörter: Nicaragua, Hurrikan, Iota, Eta, Wirbelsturm, Katastrophe, Überschwemmung, Wassermassen, Erdrutsche, Schlammlawinen, Tote, Bilwi, Zerstörung, Evakuierung