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Südsudan: Massive Korruption – Regierung bereichert sich um 73 Millionen Dollar

Meldung vom 23.09.2021

Eine UN-Kommission hat im Südsudan massive Korruption in Regierungskreisen aufgedeckt. Die politischen Eliten plünderten nach UN-Untersuchungen ihr eigenes Land aus und trügen dadurch Mitschuld daran, dass die Bevölkerung verarmt.

Seit 2018 hätten sie mehr als 73 Millionen US-Dollar in ihre eigenen Taschen fließen lassen, heißt es in einem Bericht, den Experten am Donnerstag (23.09.2021) im UN-Menschenrechtsrat in Genf vorlegten.

Es handele sich dabei nur um einen Bruchteil der Gesamtsumme, die insgesamt über verschiedene Wege abgezweigt worden sei, schreiben die Experten. Die Kommission wurde 2016 vom Menschenrechtsrat beauftragt, die Situation im Südsudan regelmäßig unter die Lupe zu nehmen.

Einnahmen aus dem Verkauf von Öl würden verschwinden, weil es keine Transparenz bei dem Geldtransfer gebe und keine unabhängigen Kontrollorgane. Diesen Graubereich hätten die beteiligten Politiker absichtlich geschaffen, so die Experten. Die undurchsichtigen Ölkonsortien haben auch teils verheerende Umweltverschmutzung zu verantworten, die zu Missbildungen und Krankheiten bei den Menschen führen, die in den betreffenden Regionen leben.

„Unsere Dokumentation über Korruption, Veruntreuung, Bestechung und Unterschlagung durch die politischen Eliten ist nur die Spitze des Eisbergs“, betonte die Vorsitzende der Untersuchungskommission, Yasmin Sooka. Die Korruption ist nach Angaben der Kommission ein Faktor, der den Konflikt unter rivalisierenden Politikern weiterhin anfeuert. Die Kommission trug die Namen von Verdächtigen zusammen, um einer etwaigen Strafverfolgung den Weg zu ebnen. Diese unveröffentlichte Liste übergab sie dem UN-Menschenrechtsrat.




Quelle: „Nau“, www.nau.ch

Schlagwörter: Südsudan, Korruption, Veruntreuung, Bestechung, Unterschlagung, Geld, Regierung, Öl, Erdöl, Einnahmen, Armut, UN, Yasmin Sooka, Genf, UN-Komission, Bericht