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Somalia: Das Kino kehrt zurück – Erste Filmvorführung seit 30 Jahren

Meldung vom 24.09.2021

In Somalia konnten die Menschen erstmals seit rund 30 Jahren wieder ins Kino gehen. Die Veranstaltung trug sich in dem 1976 als Geschenk von Chinas damaligem Machthaber Mao Zedong errichteten Nationaltheater in der somalischen Hauptstadt Mogadischu zu.

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durften die Zuschauer die zwei Kurzfilme „Hoos“ und „Date from Hell“ des somalischen Regisseurs Ibrahim CM sehen. Der Direktor des Nationaltheaters, Abdikadir Abdi Yusuf, sprach von einer „historischen Nacht für das somalische Volk“, die als ein erstes Signal für eine kulturelle Wiederbelebung in dem vom Bürgerkrieg verwüsteten Land stehe. Yusuf kündigte jedenfalls an, das Nationaltheater zu einer Wirkungsstätte für Filmregisseure, Schauspieler, aber auch Liedermacher, Geschichtenerzähler und andere Kulturschaffende machen zu wollen.

In den 1970er und 80er Jahren war das Nationaltheater ein wichtiger Schauplatz für die kulturelle Entwicklung Somalias. Zu Beginn des Bürgerkriegs musste es 1991 seine Tore schließen. Später wurde das Gebäude zeitweise als Stützpunkt für die um die somalische Hauptstadt kämpfenden Kriegsherren entfremdet. 2012 wurde das Gebäude durch die Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISON) instandgesetzt und wiedereröffnet – unmittelbar darauf aber von der islamistischen Al-Schabab-Miliz wieder zerstört.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ORF“, orf.at

Schlagwörter: Südsudan, Kino, Kultur, Filmvorführung, Mogadischu, Wiederbelebung, Nationaltheater, Al-Schabaab, Al-Shabab