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Honduras: Xiomara Castro erste Präsidentin des Landes

 
Meldung vom 09.12.2021

Die Politikerin Xiomara Castro ist zur ersten Präsidentin des mittelamerikanischen Landes gewählt worden. Sie soll am 27. Januar 2022 ihr Amt antreten.

Als erste Frau in der Geschichte des Landes soll die linksgerichtete Politikerin Xiomara Castro am 27. Januar ihre Arbeit als Präsidentin beginnen. Der bisherige Staatschef Juan Orlando Hernández sprach der 62-Jährigen seine Glückwünsche zu dem Sieg gegen Nasry Asfura von der rechtsgerichteten PN aus.

Die Amtsübergabe soll im Stadion der Hauptstadt Tegucigalpa festlich begangen werden. Hernández beglückwünschte Castro zu ihrem „Triumph“ bei der Wahl und seinen Landsleuten zu der hohen Wahlbeteiligung, mit der die Demokratie gefördert werde. Dies werde „der Welt ein Beispiel sein“, betonte Hernández.

Die Wahlbeteiligung belief sich auf knapp 70 Prozent. Bis zum Mittwoch (01.12.2021) waren 52,6 Prozent der Stimmen ausgezählt, Castro konnte sich 53,4 Prozent der Stimmen davon sichern, auf kamen Asfura 34,1 Prozent. Die Auszählung ging nach der Schließung der Wahllokale am Sonntag (28.11.2021) nur schleppend voran.

Castro hat eine politische Vorgeschichte: Sie ist die Frau des 2009 gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya. Sie forderte alle Menschen in Honduras zur „Versöhnung“ auf. Viele Honduraner emigrierten aufgrund der Gewalt, Kriminalität unter Drogenbanden und der allgemeinen Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit in die USA.

Insgesamt sind 13 Kandidaten in den Wahlkampf um das Präsidentenamt gezogen. Hernández durfte nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Hernández sagte nun, er habe ein „Übergangsteam“ gebildet, um der neuen Regierung die rechtzeitige Übernahme der Amtsgeschäfte einfacher zu machen.






Quelle: „Nau“, www.nau.ch

Schlagwörter: Honduras, Xiomara Castro, Wahlen, Präsidentin, Wahlbeteiligung, Juan Orlando Hernández, Manuel Zelaya, Emigration, USA, Kriminalität, Drogenkriminalität, Drogenbanden, Arbeitslosigkeit, Demokratie