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Uganda: Uganda steigt groß ins Erdölgeschäft ein

Meldung vom 03.02.2022

Obwohl die weltweite Nachfrage nach Erdöl gesunken und der Erdölpreis abgesackt ist, steigt Uganda nun ins Geschäft mit dem schwarzen Gold ein. Ein milliardenschweres Projekt zur Förderung von Erdöl in Uganda und Tansania unter Beteiligung des französischen Ölkonzerns Total hat jetzt begonnen. In Kampala wurde dazu eine Eröffnungszeremonie abgehalten, teilte der Konzern mit.

Die Unternehmung wird zudem von China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) mit einem Anteil von rund 28 Prozent und der Uganda National Oil Company (UNOC) mit etwa 15 Prozent mitgetragen. Das Investitionsvolumen beläuft sich Total zufolge auf insgesamt etwa 10 Milliarden US-Dollar (8,9 Milliarden Euro).

Das Öl soll in einer neuen, 1.445 Kilometer langen Pipeline von Ölfeldern in der Nähe des Albertsees im Westen Ugandas durch Tansania bis zum Indischen Ozean fließen und von dem tansanischen Hafen Tanga aus verschifft werden. Man rechnet mit einer Fördermenge von 230.000 Fass pro Tag. Bereits 2025 soll das erste Öl für den Export bereit sein.

Der Konzern Total gab außerdem bekannt, dass er sich für die Biodiversität in der Region stark machen werde. Im vergangenen Jahr hatten zahlreiche Nichtregierungsorganisationen verlangt, dass das Projekt abgelehnt würde. Umweltschützer prognostizierten eine Verschmutzung ugandischer Seen und befürchten eine mögliche Vernichtung der Lebensräume seltener Tierarten.




Quelle: „Nau“, www.nau.ch

Schlagwörter: Uganda, Erdöl, Erdölgeschäft, Total, Erdölförderung, Öl, Pipeline, Umweltschutz, Umweltverschmutzung, Biodiversität, Export, Eröffnungszeremonie, Kampala