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Nicaragua: Regierung schließt mehrere ausländische Hilfsorganisationen

Meldung vom 30.05.2022

Nicaragua hat sechs Nichtregierungsorganisationen aus Europa, den USA und Costa Rica die rechtliche Grundlage für ihre Arbeit entzogen. Davon betroffen ist auch die deutsche Hilfsorganisation Medico International, wie lateinamerikanische Medien meldeten. Auch spanische und italienische Einrichtungen mussten ihren Dienst einstellen.

Das Innenministerium beschuldigt sie, sich nicht als ausländische Agenturen registriert und ihre Finanzierung nicht transparent gemacht zu haben. Mit dieser Begründung diffamiert die Regierung von Präsident Daniel Ortega seit 2018 regelmäßig Organisationen der Zivilgesellschaft. Seither wurde über mehr als 200 solcher NGOs ein Verbot verhängt, darunter etwa zwei Dutzend internationale. Die Organisationen hatten sich bislang in armen Regionen im Bereich der Gesundheitsversorgung, Ernährungssicherheit, Bildung, psychologischer Betreuung und des Umweltschutzes engagiert.

2018 wurden in Nicaragua massive Proteste gegen das Ortega-Regime laut, bei denen mindestens 328 Menschen starben. Seither greift die Regierung hart gegen ihre Kritiker durch. Vor der Präsidentschaftswahl 2021 wurden Dutzende ins Gefängnis geworfen, unter ihnen sieben Kandidaten, die Ortega den Rang streitig machen wollten.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: evangelisch.de

Schlagwörter: Nicaragua, Hilfsorganisationen, Nichtregierungsorganisationen, NGOs, Daniel Ortega, Ortega-Regime, Verbot